23 March 2026, 02:18

Stuttgart diskutiert Zukunft der Innenstädte: Wie bleiben Stadtkerne lebendig?

Ein belebter Stadt-Einkaufszentrum mit einem "City Mall Now Open"-Schild, umgeben von Gebäuden, Namensschildern, Geländern, Pflanzen, Bäumen, Strommasten mit Drähten und einem bewölkten Himmel.

Stuttgart diskutiert Zukunft der Innenstädte: Wie bleiben Stadtkerne lebendig?

Fachkongress zur Belebung von Stadt- und Ortskernen in Stuttgart

Am 23. Juni 2025 fand in Stuttgart ein Fachkongress zur Revitalisierung von Stadt- und Ortskernen statt. Veranstaltet vom Wirtschaftsministerium und dem Ministerium für Landesentwicklung, kamen rund 200 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Landespolitik zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie innerstädtische Zentren angesichts sich wandelnder Einzelhandelstrends und wachsender digitaler Anforderungen anpassungsfähiger und attraktiver gestaltet werden können.

Die eintägige Veranstaltung im Haus der Wirtschaft war die erste ihrer Art. Diskutiert wurden vor allem praxisnahe Lösungen für die Modernisierung von Innenstädten – mit Fokus auf Multifunktionalität und die Bedürfnisse der Bevölkerung. In einer Podiumsdiskussion wurden verschiedene Strategien beleuchtet, zudem wurde die neue Studie "Hindernisse bei der Umsetzung multifunktionaler Stadtzentren überwinden" vorgestellt.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte die Notwendigkeit innovativen Denkens und einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit. Die Belebung der Zentren erfordere gemeinsame Anstrengungen von Unternehmen, Kommunen und Politik, so die Ministerin. Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, ergänzte, dass erfolgreiche Innenstädte mehr als nur Einkaufsorte sein müssten – sie sollten zu lebendigen Räumen für Wohnen, Arbeiten und gesellschaftliches Miteinander werden.

Der Kongress präsentierte Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Städten, die zeigten, wie durch Förderung und kluges Planungskonzept benachteiligte Gebiete aufgewertet werden können. Bereits bestehende Programme wie "Lebendige Zentren" und "Quartier 2030" wurden als wichtige Instrumente zur Unterstützung der Kommunen hervorgehoben. Städtische Entwicklungsfördergelder bleiben eine zentrale Ressource, um Städte an veränderte Anforderungen anzupassen.

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Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem Appell für eine fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft. Förderprogramme und strategische Initiativen werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Zukunft der Stadt- und Ortskerne in Baden-Württemberg zu gestalten. Die Organisatoren kündigten an, die Ergebnisse des Kongresses in weitere konkrete Maßnahmen einfließen zu lassen.

Quelle