08 May 2026, 14:25

"The Wheelie Show" revolutioniert Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen auf der Bühne

Ein leuchtendes Gemälde von Menschen, die um ein farbenfrohes Lebensrad tanzen, dargestellt mit detaillierten Details und verschiedenen Posen.

"The Wheelie Show" revolutioniert Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen auf der Bühne

Eine neue inklusive Tanzperformance bricht Grenzen auf der Bühne

The Wheelie Show vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderung, um Themen wie Tempo, Bewegung und Verbindung zu erkunden. Die Produktion verbindet Rollschuhe, Rollstühle und alltägliche Objekte mit Rädern zu einem dynamischen Spektakel.

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Ursprünglich als Tanzkurs unter dem Titel Rolling Good Times auf einer öffentlichen Rollschuhbahn gestartet, entwickelte sich das Projekt zu einer vollständigen Bühnenshow. Hier gleitet die Hälfte des Ensembles auf Rollschuhen, während die andere Hälfte sich in Rollstühlen bewegt. Die Bühne ist gefüllt mit rollenden Objekten – Koffer, Tretroller, Skateboards –, die das Gefühl von Bewegung verstärken.

Bevor die Vorstellung beginnt, sind aufgezeichnete Reflexionen der Performenden zu hören, die über das bewusste Verlangsamen im Leben nachdenken. Dieses Thema zieht sich durch die gesamte Aufführung, die rasante Action mit ruhigeren, nachdenklichen Momenten verbindet. Die Dramaturgie wechselt zwischen hektischer Energie und künstlerischer Stille und hält das Publikum so in Atem.

Die Kostüme sind inspiriert von Radsport, Motocross und Formel 1 und unterstreichen den Fokus der Show auf Geschwindigkeit. Besonders beeindruckend sind die innovativen Hebefiguren, bei denen Rollschuhfahrer:innen auf Rollstühlen balancieren und so atemberaubende visuelle Momente schaffen. Die Performance will nicht nur unterhalten, sondern auch Klischees über Behinderung und Bewegung herausfordern.

Indem The Wheelie Show Tanz, Rollstühle und Rollschuhe kombiniert, bietet sie einen frischen Blick auf die Performance-Kunst. Die Mischung aus hochenergetischen Szenen und besinnlichen Pausen regt das Publikum an, über das eigene Tempo im Leben nachzudenken. Das Ziel ist klar: Menschen zusammenbringen, Freude wecken und durch Bewegung Vorurteile abbauen.

Quelle