Trier krönt sich mit spätem 1:0 zum Rekord-Landespokalsieger
Trier holt zum 15. Mal den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz
Der entscheidende Moment kam spät: Noah Herbers Tor in der 82. Minute besiegelte den Sieg vor knapp 9.000 Zuschauern im Moselstadion.
Die Partie begann zäh, mit Trier als ballführender Mannschaft, die jedoch kaum Lücken in Koblenzs kompromissloser Abwehr fand. Über weite Strecken mangelte es an klaren Torchancen, und das Spiel entbehrte zunächst der nötigen Dynamik.
Erst acht Minuten vor Schluss brach Herber den Bann und schoss Trier in Führung. In der Nachspielzeit geriet der knappe Vorsprung noch einmal in Gefahr, als Dami Grgić nach einem rüden Fouls mit Rot vom Platz flog. Die rote Karte löste eine hitzige Auseinandersetzung aus, in deren Folge auch TuS-Trainer Michael Stahl des Feldes verwiesen wurde.
Koblenzs Hoffnungen auf eine Pokalsensation verflogen mit dem Schlusspfiff. Triers knapper Erfolg brachte nicht nur den Titel, sondern auch die Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals – ein finanziell lukratives Ticket für den Verein.
Der Triumph festigt Triers Vorherrschaft im Wettbewerb: Es war bereits der 15. Landespokalsieg der Klubgeschichte. Koblenz, trotz defensiver Stabilität, geht nach einem frustrierenden Abend leer aus. Das Ergebnis ebnet Trier den Weg zu einem potenziell einträglichen DFB-Pokal-Duell in dieser Saison.






