18 April 2026, 00:27

US-Sanktionsausnahme für Rosneft-Tochter rettet PCK-Raffinerie in Schwedt vor Versorgungsengpass

Das Brandenburg Tor in Berlin, Deutschland, mit einem gelben Schild, auf dem "Öl und Gas Krieg" steht, vor einem bewölkten Himmel.

US-Sanktionsausnahme für Rosneft-Tochter rettet PCK-Raffinerie in Schwedt vor Versorgungsengpass

Das US-Finanzministerium hat deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns Rosneft eine dauerhafte Ausnahme von den Ölsanktionen gewährt. Diese Entscheidung fällt nur wenige Wochen vor dem geplanten Besuch von Elisabeth Kaiser, der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, in der PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder. Die Anlage spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung Berlins und der umliegenden Regionen mit Kraftstoffen und Heizöl.

Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder liefert essenzielle Produkte wie Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl. Ihre Erzeugnisse erreichen Teile Berlins, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und sogar Westpolen. Die Raffinerie stand aufgrund ihrer historischen Abhängigkeit von russischen Energieimporten wiederholt vor Unsicherheiten.

Im Februar nahm Elisabeth Kaiser an der PCK-Taskforce teil, wo sie ihre Unterstützung für den Weiterbetrieb der Raffinerie bekräftigte. Nun wird sie die Anlage am Dienstag um 13:00 Uhr besichtigen – kurz nach der Bekanntgabe der US-Entscheidung. Die Ausnahmeregelung ermöglicht es den deutschen Rosneft-Tochterfirmen, weiterhin ohne Strafen zu handeln, und mildert damit die Sorgen um die regionale Treibstoffversorgung.

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Die Lockerung der Sanktionen räumt ein großes Hindernis für die Zukunft der Raffinerie aus dem Weg. Mit Kaisers bevorstehendem Besuch rückt die Sicherung stabiler Energieversorgung für Ostdeutschland und die angrenzenden Gebiete in den Fokus. Die Ausnahme unterstreicht zudem die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen US-amerikanischen und deutschen Behörden in der Energiepolitik.

Quelle