08 April 2026, 02:16

Xanax wird unter Jugendlichen zur gefährlichen Trenddroge in München

Liniengraph, der die Anzahl der Todesfälle durch Benzodiazepine in den Vereinigten Staaten im Laufe der Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Xanax wird unter Jugendlichen zur gefährlichen Trenddroge in München

Das verschreibungspflichtige Medikament Xanax, bekannt unter dem Generikum Alprazolam, erlebt einen deutlichen Anstieg an Beliebtheit unter jungen Menschen. In der Umgangssprache oft als Xanny bezeichnet, ist die Droge eng mit der urbanen Jugendkultur verbunden – besonders in Städten wie München. Die zunehmende Verbreitung wirft jedoch Bedenken hinsichtlich Abhängigkeit und psychischer Gesundheitsrisiken auf.

Xanax hat Einzug in die jugendliche Mainstream-Kultur gehalten, nicht zuletzt durch häufige Erwähnungen in der Musik. Künstler wie Billie Eilish oder Money Boy thematisieren die Substanz in ihren Texten und stellen sie als Teil des kreativen Prozesses dar. Eilishs Album von 2019 löste sogar eine breitere Debatte über Drogenkonsum unter jungen Fans aus.

Für viele Jugendliche gilt Xanny als schneller Fluchtweg aus Stress oder Realität. Die leichte Verfügbarkeit in Städten wie München macht es beliebter als andere verschreibungspflichtige Medikamente wie Valium oder Opioide. Doch diese einfache Beschaffung birgt erhebliche Gefahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Missbrauch von Xanax geht oft mit starkem Cannabiskonsum einher und verschärft psychische Probleme. Experten warnen, dass sich eine Abhängigkeit rasant entwickeln und zu langfristigen Kämpfen führen kann. Trotz der Risiken trägt die Präsenz des Wirkstoffs in Hip-Hop- und Rap-Kultur dazu bei, seinen Konsum unter Teenagern und jungen Erwachsenen zu normalisieren.

Der Aufstieg von Xanax in der Jugendkultur spiegelt einen größeren Trend wider: den missbräuchlichen Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Da Künstler die Substanz immer wieder in ihrer Musik erwähnen, wächst ihr Ruf als Bewältigungsstrategie. Gesundheitsbehörden betonen weiterhin die Abhängigkeitsgefahren und fordern mehr Aufklärung unter jungen Menschen.

Quelle