Zollfahnder decken bei Großrazzia in Baden-Württemberg 48 Verdachtsfälle auf
Kazim HoffmannZollfahnder decken bei Großrazzia in Baden-Württemberg 48 Verdachtsfälle auf
Zollbeamte führen Großrazzia in Baden-Württemberg durch
Am 12. November 2024 haben Zollfahnder in Baden-Württemberg eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt. Im Fokus standen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Rund 130 Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe waren an der Operation beteiligt. Insgesamt wurden bei den Überprüfungen in vier Städten 191 Personen befragt.
Die Aktion fand zeitgleich in Karlsruhe, Heidelberg, Ludwigshafen und Rastatt statt. In Heidelberg wurden 101 Personen kontrolliert, in fünf Fällen leiteten die Behörden offizielle Ermittlungen ein. Ein Beschäftigter konnte dort keinen Ausweis vorlegen und gab einen falschen Namen an.
In Ludwigshafen wurden 14 Personen überprüft, was zu vier Ermittlungsverfahren führte. In Karlsruhe hingegen wurden 46 Menschen kontrolliert, wobei ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet wurde. In Rastatt wurden 30 Personen befragt, doch vor Ort ergaben sich keine weiteren Ermittlungen.
Insgesamt gab es in 48 Fällen erste Hinweise auf Verstöße. Die Behörden werden nun die Angestellten-Daten mit Lohnunterlagen und Finanzaufzeichnungen der Unternehmen abgleichen, um die Einhaltung der Arbeitsgesetze zu überprüfen.
Ziel der Aktion war es, die gesellschaftliche Toleranz gegenüber Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zu verringern. Nachfolgeermittlungen sollen klären, ob in den 48 auffälligen Fällen weitere Maßnahmen erforderlich sind. Wann die Ergebnisse der Datenabgleiche vorliegen, haben die Zollbehörden noch nicht bekannt gegeben.






