Zwei Wildunfälle erschüttern Süddeutschland in den frühen Morgenstunden
Joachim RoseZwei Wildunfälle erschüttern Süddeutschland in den frühen Morgenstunden
Zwei Wildunfälle in den frühen Morgenstunden in Süddeutschland
In den frühen Stunden des Sonntagmorgens kam es in Süddeutschland zu zwei getrennten Zusammenstößen mit Wildtieren. Bei einem Vorfall prallte ein Reh auf der L1168 bei Niederstotzingen mit einem Fahrzeug zusammen, während auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim ein Fuchs angefahren wurde. Beide Unfälle verursachten Sachschäden, Personen kamen jedoch nicht zu Schaden.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 1:14 Uhr auf der K 3035. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer stieß frontal mit einem Fuchs zusammen, der dabei getötet wurde. Trotz des Aufpralls wies das Fahrzeug am Unfallort keine sichtbaren Schäden auf.
Weniger als anderthalb Stunden später, gegen 2:30 Uhr, fuhr ein 67-jähriger Fiat-Fahrer auf der L1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten ein Reh an. Das Tier verendete sofort, am Fiat entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Das Fahrzeug blieb jedoch fahrbereit.
Beide Fahrer setzten ihre Fahrt unverletzt fort. Die Vorfälle verdeutlichen die Gefahren durch Wildtiere auf Landstraßen in der Nacht. Die Behörden haben noch keine detaillierten Statistiken zu wildtierbedingten Unfällen für das Jahr 2023 veröffentlicht.






