31 March 2026, 14:30

71 Kilo mutmaßliches Khat bei Zollkontrolle in Weil am Rhein beschlagnahmt

Gelbes Polizeiauto mit "Taxi"-Text an der Seite auf dem Rollfeld eines Flughafens geparkt, eine Person im Inneren und ein weiteres Fahrzeug links daneben.

71 Kilo mutmaßliches Khat bei Zollkontrolle in Weil am Rhein beschlagnahmt

Routinezollkontrolle in Weil am Rhein: 71 Kilogramm mutmaßliches Catha beschlagnahmt

Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn wurden im März 71 Kilogramm einer verdächtigen pflanzlichen Substanz sichergestellt, bei der es sich vermutlich um Catha (Khat) handelt. Betroffen war ein 29-jähriger Taxifahrgast, gegen den nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ermittelt wird. Die Behörden haben die Untersuchungen zu dem Vorfall inzwischen aufgenommen.

Am 20. März hielten Beamte des Zollamts Weil am Rhein-Autobahn ein Taxi zu einer Überprüfung an. Im Gepäck des Passagiers entdeckten sie etwa 71 Kilogramm einer pflanzlichen Substanz, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um Khat handelt. Die Droge wird aus den Blättern und Trieben des Khat-Strauchs gewonnen und enthält stimulierende Wirkstoffe, die Amphetaminen ähneln, jedoch schwächer wirken. Vor allem in Ländern wie Äthiopien, Kenia, Jemen und Oman ist der Konsum verbreitet.

Der Mann wurde nach der Feststellung vorläufig entlassen, während die beschlagnahmte Ware vernichtet wurde. Bereits Anfang des Jahres hatten Zollbeamte in Lörrach bei einer anderen Person 37 Kilogramm Khat sichergestellt. Statistiken der deutschen Zollbehörden zeigen einen deutlichen Anstieg der Beschlagnahmungen: Während 2021 noch rund 15 Tonnen konfisziert wurden, stieg die Menge bis 2025 auf über 45 Tonnen – mit einem Höchststand von 52 Tonnen im Jahr 2024.

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Im vergangenen Jahr verhängte das Amtsgericht Lörrach gegen einen Beschuldigten im Rahmen eines Strafbefehls eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro. Die Zollfahndungsstelle Stuttgart, die in Freiburg ansässig ist, führt die Ermittlungen in dem Fall weiter.

Dem aktuellen Passagier drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelrecht. Die Zollbehörden bleiben wachsam, da die Beschlagnahmungen von Khat in Deutschland weiterhin zunehmen. Die Ermittlungen zu diesem konkreten Fall laufen noch.

Quelle