11 May 2026, 02:21

Alma Hasun beweist mit zwei Monologen ihre schauspielerische Meisterklasse in Wien

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit einer Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun beweist mit zwei Monologen ihre schauspielerische Meisterklasse in Wien

Schauspielerin Alma Hasun glänzt in Wien mit zwei anspruchsvollen Monologen

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In dieser Spielzeit hat die Schauspielerin Alma Hasun in Wien gleich zwei herausfordernde Monolog-Rollen gemeistert. In ihrer jüngsten Produktion Sophia oder Das Ende der Humanisten stand sie zweieinhalb Stunden lang im Kammerspiele-Theater auf der Bühne. Bekannt für ihre intensiven Darstellungen, übernimmt sie weiterhin komplexe, emotional aufgeladene Figuren.

An einem Sonntagmittag betrat Hasun um 15 Uhr die Bühne für Sophia oder Das Ende der Humanisten. Das Stück drehte sich um eine Tochter, die versucht, die zerrüttete Beziehung ihrer entfremdeten Eltern wiederzubeleben. Die Aufführung verlangte Ausdauer und tiefe emotionale Hingabe – Merkmale, die ihr Schaffen prägen.

Zuvor war sie in Ganymed Areal zu sehen, einem dreistündigen ortsspezifischen Monolog, der im Otto-Wagner-Areal in Penzing inszeniert wurde. Die Handlung folgte einem Pianisten, der die Fähigkeit zu spielen verliert, und lotete Themen wie Verlust und Identität aus. Beide Rollen unterstrichen ihr Talent, das Publikum über lange, ununterbrochene Aufführungen hinweg zu fesseln.

Hasuns Vorbereitung speist sich oft aus der Literatur. Für Die Kostverköstiger fand sie Inspiration in Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen. Zudem verbindet sie eine langjährige Affinität zu Tschechow, insbesondere zu Der dumme Franzose aus Er und Sie. Bereits früher brillierte sie in Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt.

Ihre jüngsten Arbeiten bestätigen ihren Ruf, anspruchsvolle und körperlich wie emotional fordernde Rollen anzunehmen. Mit einem Repertoire, das klassische und zeitgenössische Stücke umfasst, bleibt sie eine herausragende Persönlichkeit der Wiener Theaterszene. Ihre nächsten Projekte werden zweifellos ähnlich viel Aufmerksamkeit für ihre Tiefe und Intensität auf sich ziehen.

Quelle