Berlin und Brandenburg prüfen Bewerbung für die Weltausstellung 2035 am BER
Joachim RoseBerlin und Brandenburg prüfen Bewerbung für die Weltausstellung 2035 am BER
Berlin und Brandenburg arbeiten an einer möglichen Bewerbung für die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Der vorgeschlagene Standort liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Gebiet. Die Verantwortlichen haben nun eine detaillierte Prüfung eingeleitet, um Machbarkeit und Nutzen des Vorhabens zu bewerten.
Der gemeinsame Bewerbungsprozess gewann an Fahrt, nachdem Berlins SPD unter Steffen Krach eine Initiative gestartet hatte. Seitdem wurde ein strukturiertes Verfahren eingerichtet, um die Anforderungen an die Bewerbung zu prüfen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben sich darauf verständigt, die Prüfung voranzutreiben.
Die Wirtschaftssenatorin Berlins, Franziska Giffey, koordiniert nun die konkreten Vorbereitungen für die Bewerbung. Wegner betonte, dass eine endgültige Entscheidung nur auf Grundlage umfassender Analysen getroffen werden dürfe – unter anderem zu Finanzen, Infrastruktur, Organisation und Planung. Gleichzeitig verwies er auf mögliche Vorteile wie nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliches Wachstum, globale Sichtbarkeit und einen stärkeren sozialen Zusammenhalt in der Region.
Bis spätestens Oktober soll ein gemeinsames Entscheidungsgremium für beide Länder eingerichtet werden. Im Rahmen des Arbeitsprozesses werden Voraussetzungen, Risiken, Chancen und die Erfolgsaussichten der Bewerbung untersucht. Die Prüfung wird zeigen, ob das Vorhaben weiterverfolgt wird. Bei Erfolg könnte die Expo langfristige Veränderungen für die Region Berlin-Brandenburg mit sich bringen. Derzeit konzentrieren sich die Verantwortlichen darauf, die notwendigen Fakten für eine fundierte Entscheidung zu sammeln.






