24 March 2026, 20:21

Brantner wirbt um enttäuschte FDP-Wähler nach historischem Debakel

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Brantner wirbt um enttäuschte FDP-Wähler nach historischem Debakel

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat ehemalige Wähler der FDP aufgefordert, ihre politische Unterstützung zu überdenken. Ihr Appell folgt dem Zusammenbruch der Liberalen in Baden-Württemberg, wo die Partei bei der Landtagswahl alle Mandate verlor. Brantner betont, dass die liberale Demokratie nun stärkerer Verteidiger über das gesamte politische Spektrum hinweg bedürfe.

Der Niedergang der FDP in Baden-Württemberg erfolgte, nachdem sie an der Fünf-Prozent-Hürde bei der jüngsten Landtagswahl gescheitert war. Zwar stehen die genauen Ergebnisse für Rheinland-Pfalz noch nicht fest, doch die Abwesenheit der Liberalen hat die Zusammensetzung beider Landtage grundlegend verändert. Künftig sind dort nur noch vier Parteien vertreten: CDU, Grüne, SPD und AfD.

Brantner verwies darauf, dass der Liberalismus in Stuttgart und Mainz an Einfluss verloren habe. Sie erinnerte an Cem Özdemir, den früheren Grünen-Chef, der bereits früher eine ähnliche Initiative zur Ansprache ehemaliger FDP-Wähler gestartet hatte. Nun erneuert sie diesen Aufruf und unterstreicht, dass es im Interesse aller Wähler liegen müsse, liberaldemokratische Werte zu schützen.

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Die Entwicklung bedeutet, dass die FDP in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erstmals seit Jahren nicht mehr in den Landtagen vertreten ist. Brantners Appell spiegelt die wachsende Sorge um die Stabilität der gemäßigteren Kräfte in diesen Regionen wider.

Mit ihrem Vorstoß versuchen die Grünen, die Lücke zu füllen, die der Rückgang der FDP hinterlassen hat. Die gezielte Ansprache ehemaliger liberaler Wähler deutet auf eine strategische Initiative hin, demokratische Bündnisse zu stärken. Die Folgen könnten künftige Koalitionen und politische Ausrichtungen in beiden Landesparlamenten prägen.

Quelle