Bundesfreiwilligendienst: Regelungsfehler bremst Start des neuen Systems aus
Niko CichoriusBundesfreiwilligendienst: Regelungsfehler bremst Start des neuen Systems aus
Deutschlands neuer Bundesfreiwilligendienst steht vor frühem Rückschlag nach Regelungsfehler
Das neue nationale Dienstsystem Deutschlands hat einen frühen Dämpfer erlebt, nachdem ein technischer Fehler in den zugrundeliegenden Vorschriften entdeckt wurde. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius räumte den Fehler ein, zeigte sich aber weiterhin zufrieden mit der ersten Resonanz auf die im Januar verschickten Fragebögen.
Aufgedeckt wurde das Problem, als Beamte eine Lücke in den Bestimmungen zu verlängerten Auslandsaufenthalten von Teilnehmenden feststellten. Das Versäumnis war während des Gesetzgebungsverfahrens unbemerkt geblieben und erforderte eine rasche Nachbesserung. Mittlerweile wurden eine Dienstanweisung und eine Allgemeinverfügung erlassen, um die entstandene Verwirrung zu klären.
Die Fragebögen für das neue System waren im Januar mit einer vierwöchigen Bearbeitungsfrist versandt worden. Pistorius hat noch keine genauen Zahlen veröffentlicht, rechnet aber damit, im Laufe des Sommers detaillierte Teilnahmequoten vorlegen zu können.
Der Fehler in den Regelungen wurde inzwischen behoben, und das Verteidigungsministerium konzentriert sich nun auf die Auswertung der zurückgesandten Fragebögen. Pistorius kündigte an, in den kommenden Monaten weitere Updates zur Rücklaufquote zu geben.






