18 March 2026, 00:26

Demokratiewoche 2024: Jugendliche gestalten Politik durch Spiele und Debatten

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, betitelt mit "Die demokratische Plattform."

Demokratiewoche 2024: Jugendliche gestalten Politik durch Spiele und Debatten

Demokratiewoche 2024 brachte Schüler:innen zusammen, um politische Prozesse durch interaktive Workshops und Spiele zu erkunden. Ein Höhepunkt war die Quararo-Simulation, bei der Jugendliche debattierten, abstimmten und eigene Regeln gestalteten. Die Veranstaltungen sollten Demokratie greifbar machen – und zugleich reale lokale Anliegen aufgreifen.

Ein zentraler Programmpunkt war Deine Stimme, dein Land, geleitet von der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg (SKJB). Fünfzehn- und Sechzehnjährige der Ludwig-Dürr-Schule diskutierten über den Landtag, Wahlen und die Recherche zu politischen Parteien. Der Workshop regte sie dazu an, kritisch zu hinterfragen, woher sie Informationen über Kandidat:innen und Programme beziehen.

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Beim Quararo-Spiel schlüpften sechs Schülergruppen verschiedener Schulen in Entscheidungsrollen. Sie stritten über Grundsätze wie Meinungsfreiheit, Minderheitenrechte und Gerechtigkeit – und stimmten über Regeln ab. Themen, die sie direkt betrafen, standen im Mittelpunkt hitziger Debatten: etwa die Aufwertung von Außenflächen zum Treffen, die lokale Gesundheitsversorgung oder lebendige Innenstädte.

Neben den Simulationen umfasste die Woche eine Jugendsitzung des Jugendparlaments sowie Pizza & Politik, wo sich junge Menschen mit Mitgliedern des Jugendparlaments und des Kreisjugendrats austauschten. Die Teilnehmenden beschrieben die Veranstaltungen als unterhaltsam und anregend – manche wünschten sich sogar noch provokantere Fragen, um die Diskussionen zu vertiefen.

Die Workshops und Spiele vermittelten den Schüler:innen praktische Erfahrungen mit demokratischen Abläufen. Indem sie über reale Probleme diskutierten und Entscheidungen mitgestalteten, verknüpften sie schulisches Lernen mit politischem Engagement. Die Organisator:innen hoffen, dass die Aktionen mehr junge Menschen ermutigen, sich aktiv in ihre Gemeinschaften einzubringen.

Quelle