Deutschland gegen Ghana: Freundschaftsspiel als WM-Generalprobe in Stuttgart
Waldtraut TröstDeutschland gegen Ghana: Freundschaftsspiel als WM-Generalprobe in Stuttgart
Ghana und Deutschland treffen am Montagabend im Stuttgarter Arena in einem Freundschaftsspiel aufeinander. Beide Mannschaften nutzen die Partie als Teil ihrer Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Das Spiel folgt auf gegensätzliche Ergebnisse in ihren letzten Begegnungen: Deutschland setzte sich knapp gegen die Schweiz durch, während Ghana eine deutliche Niederlage gegen Österreich hinnehmen musste.
Die Leitung des Spiels übernimmt der englische Schiedsrichter Stuart Attwell, unterstützt von einem rein englischen Schiedsrichterteam. Attwell wurde für das anstehende Freundschaftsspiel als Hauptschiedsrichter benannt. Seit 2009 ist er FIFA-Schiedsrichter und bringt Erfahrung aus großen Turnieren mit – vor allem als Video-Assistent (VAR). Zu seinen bisherigen Einsätzen zählen VAR-Aufgaben bei der UEFA-EM 2021 und der EM 2024, wo er unter anderem beim Viertelfinal-Aus Deutschlands gegen Spanien und dem Achtelfinalsieg gegen Dänemark im Einsatz war. Für Attwell ist es jedoch das erste Mal, dass er ein Länderspiel der deutschen A-Nationalmannschaft leitet.
An seiner Seite werden Simon Bennett und Ross Macleod als Assistenten agieren, während Farai Hallam die Rolle des vierten Offiziellen übernimmt. Das VAR-Team besteht aus Matt Donohue als Video-Assistent und Sian Massey-Ellis als dessen Assistentin.
Deutschland geht mit einem 4:3-Sieg gegen die Schweiz in die Partie, während Ghana nach einer 1:5-Niederlage gegen Österreich zurückschlagen will. Beide Teams feilen an ihren Kadern für die WM 2026 und sehen in diesem Freundschaftsspiel eine wichtige Standortbestimmung.
Das Spiel in Stuttgart bietet beiden Mannschaften die Gelegenheit, ihre Form vor der Weltmeisterschaft zu testen. Attwell und sein englisches Schiedsrichterteam werden die Partie leiten – für den Unparteiischen ist es ein Novum in einem Spiel der deutschen A-Nationalmannschaft. Das Ergebnis könnte beiden Teams wertvolle Erkenntnisse für ihre weiteren Vorbereitungen auf das Turnier 2026 liefern.






