Jugendkongress am Bodensee fordert nachhaltige Zukunft für die Region
Niko CichoriusJugendkongress am Bodensee fordert nachhaltige Zukunft für die Region
Jugendkongress für eine nachhaltige Zukunft am Bodensee in Friedrichshafen
Am 4. April 2025 fand in Friedrichshafen ein Jugendkongress statt, der sich mit der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft für die Bodenseeregion befasste. Organisiert von der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), brachte die Veranstaltung 110 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte von 13 Schulen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg zusammen.
Unter dem Motto "Ein lebenswerter Bodenseeraum" bildete der Kongress den vorläufigen Abschluss der IBK-Initiative, junge Menschen in politische Bildung und Regionalplanung einzubinden. Die Teilnehmenden präsentierten eigene Projektideen für mehr Nachhaltigkeit und diskutierten diese direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik.
Staatssekretärin Sandra Boser vom baden-württembergischen Kultusministerium beteiligte sich an den Gesprächen und erörterte unter anderem die Einführung eines möglichen Schulfachs "Klimabildung" sowie den Ausbau von Bio-Lebensmitteln in Schulmensen. Denise Neuweiler, Bildungsdirektorin des Thurgaus, lobte die Veranstaltung als wichtige Plattform, um jungen Menschen eine Stimme für die Zukunft der Region zu geben.
Zu den Gästen zählte auch Klaus Tappeser, Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen, der die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern betonte. Die IBK-Arbeitsgruppe Bildung wertete den Kongress im Nachgang als vollen Erfolg und hob die Dialogbereitschaft der Politik mit der jüngeren Generation hervor.
Die Veranstaltung bot den Jugendlichen die Möglichkeit, regionale Politik und Nachhaltigkeitsbestrebungen aktiv mitzugestalten. Ihre Vorschläge sowie die Gespräche mit Verantwortlichen fließen in die weitere Planung für den Bodenseeraum ein. Gleichzeitig stärkte der Kongress die Vernetzung zwischen Schulen und politischen Entscheidungsträgern in den beteiligten Regionen.






