11 June 2026, 12:17

DFB bleibt bei WM 2026 politisch zurückhaltend – trotz wachsender Kritik

DFB-Präsident reagiert nicht 'übereilt' auf WM-Vorfälle

DFB bleibt bei WM 2026 politisch zurückhaltend – trotz wachsender Kritik

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 seine zurückhaltende Haltung in politischen Fragen bekräftigt. Präsident Bernd Neuendorf betonte, der Verband werde sich nicht zu jeder politischen Entwicklung in den Gastgeberländern äußern. Diese Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund wachsender Kritik an der Organisation des Turniers in Mexiko, Kanada und den USA.

Neuendorf erklärte, der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden. Man beobachte die Lage in den Gastgeberländern genau, lasse aber politische Debatten nicht über den Sport selbst dominieren. Er unterstrich, dass Fußball verbinden und nicht spalten solle – Hass, Rassismus und Antisemitismus hätten im Fußball keinen Platz.

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Der Verband werde weiterhin seine Grundwerte wie Demokratie, Respekt und Inklusion hochhalten. Neuendorf räumte ein, dass der Sport politische Realitäten nicht ignorieren könne. Dennoch bleibe der Fokus des DFB auf dem Spiel und seiner Rolle als verbindende Kraft.

Die Position des DFB spiegelt einen Balanceakt zwischen Bewusstsein und Zurückhaltung wider. Politische Bedenken sollen im Dialog thematisiert werden, doch der Fußball bleibt im Mittelpunkt der Verbandsarbeit. Die Prinzipien von Toleranz und Vielfalt bleiben unverändert.

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