DFB-Team begeistert Millionen: Rekordquote bei Länderspiel gegen Curaçao
Waldtraut TröstDFB-Team begeistert Millionen: Rekordquote bei Länderspiel gegen Curaçao
Das jüngste Länderspiel Deutschlands gegen Curaçao verfolgte ein Millionenpublikum im Fernsehen. Im Schnitt schalteten 24,3 Millionen Zuschauer ARD ein, um die Partie zu verfolgen – eine Zahl, die die Einschaltquote des WM-Auftaktspiels in Katar vor zwei Jahren deutlich übertrifft.
Rudi Völler, Sportdirektor der DFB-Nationalmannschaft, hat sich darum bemüht, den Fokus wieder auf den Fußball zu lenken. Er führte die traditionelle schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde wieder ein, die bei der WM zuvor verboten worden war. Auch Mannschaftskapitän Joshua Kimmich betonte, das Ziel des Teams sei es, das Land stolz zu machen.
Kritiker bezeichnen die Mannschaft mitunter als „heimatlos“ oder „multikulturell“. Journalisten verweisen gelegentlich auf die ausländischen Wurzeln von Spielern wie Jonathan Tah. Doch sowohl Tah als auch Felix Nmecha stehen trotz ihrer Herkunft für westliche Werte.
Nach jüngsten Rückschlägen wächst die öffentliche Unterstützung für die Nationalelf erneut. Die hohen Einschaltquoten spiegeln dieses wiedererwachte Interesse wider.
Die Mannschaftsführung hat Schritte unternommen, um das Image der Auswahl zu stärken. Die Rückkehr der Kapitänsbinde und klare Aussagen der Spieler halfen, die Narrative zu verändern. Mit steigenden Zuschauerzahlen und wachsender öffentlicher Rückendeckung scheint das Team wieder Tritt zu fassen.






