06 April 2026, 20:19

Dillweißensteins Kitas gerettet: Stadt und Kirche finden gemeinsame Lösung

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Dillweißensteins Kitas gerettet: Stadt und Kirche finden gemeinsame Lösung

Die Zukunft der Kindertageseinrichtungen im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein hat nach monatelangen Diskussionen eine positive Wende genommen. Seit Mai 2018 arbeiten die Stadt und die Evangelische Kirche gemeinsam an einer Lösung für die veränderten Anforderungen in der Kinderbetreuung. Eine jüngst getroffene Vereinbarung sichert nun den Erhalt von drei Einrichtungen und verhindert damit die für 2021 ursprünglich geplanten Schließungen.

Die Evangelische Kirche hatte zunächst beschlossen, die Dillweißensteiner Kitas langfristig nicht weiterzuführen und für 2021 eine Schließung vorgesehen. Nach Gesprächen mit der Stadtwilligte sich die Kirche jedoch ein, die Einrichtungen so lange weiterzubetreiben, bis die Kinder in neue Räumlichkeiten umziehen können. Diese Übergangslösung verhindert eine sofortige Unterbrechung der Betreuung für Familien und Beschäftigte.

Bürgermeister Peter Boch betonte die Bedeutung, Eltern und Mitarbeitenden in dieser Übergangsphase Sicherheit zu geben. Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn hob zudem hervor, dass die Stadt einen konfessionellen Träger im Stadtteil bevorzugt. Parallel prüft die Stadt mehrere Standorte in Dillweißenstein auf ihre Eignung für den Bau neuer Kitas.

Beide Seiten haben sich auf ein schrittweises, kooperatives Vorgehen verständigt. Bürgermeister Boch und Dr. Jens Adam, stellvertretender Dekan der Evangelischen Kirche, beschrieben ihre Zusammenarbeit als vertrauensvoll und zielorientiert. Das Ziel ist ein reibungsloser Übergang zwischen der Schließung der alten und der Eröffnung der neuen Einrichtungen.

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Die Vereinbarung garantiert die Kontinuität der Kinderbetreuung in Dillweißenstein, während die Suche nach neuen Standorten läuft. Eltern und Beschäftigte werden fortlaufend über den Fortschritt der Pläne informiert, wobei Stadt und Kirche eng zusammenarbeiten. Die nächsten Schritte umfassen die endgültige Festlegung der Baugrundstücke und die Planung der Übergangszeiträume.

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