Elzach plant schrittweise Erhöhung der Betreuungsgebühren ab 2026
Die Stadtverwaltung Elzach hat vorgeschlagen, die Gebühren für die schulische Nachmittagsbetreuung zu erhöhen. Die Anpassungen sollen schrittweise über die nächsten beiden Schuljahre ab 2026 umgesetzt werden. Betroffen wären Eltern, deren Kinder die Betreuungsangebote am Schulzentrum Oberes Elztal oder an der Karl-Siegfried-Bader-Grundschule in Prechtal nutzen.
Vorgesehen ist eine Gebührenerhöhung um 4,5 Prozent für das Schuljahr 2026/2027 sowie eine weitere Steigerung um 4 Prozent im Jahr 2027/2028. Das umfangreichste Betreuungsmodul (Modul 4) würde dadurch von derzeit 124 Euro auf 134 Euro im Schuljahr 2027/2028 steigen. Beide Standorte bieten eine Hausaufgabenbetreuung an, in Elzach gibt es zusätzlich die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen in Anspruch zu nehmen.
Als Begründung für die Erhöhungen führt die Verwaltung steigende Personalkosten, höhere Betriebskosten sowie eine wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen an. Zudem soll ein erwartetes Defizit in der Kinderbetreuung von knapp 188.000 Euro bis 2025 ausgeglichen werden. Träger der Betreuung am Oberen Elztal ist der Caritasverband für den Landkreis Emmendingen, während die AWO Waldkirch das Angebot in Prechtal verantwortet.
Der Gemeinderat wird den Vorschlag am 16. Juni 2026 beraten. Bei einer Zustimmung würde die Verwaltung gemeinsam mit den Trägern die Umsetzung der neuen Gebühren regeln.
Ziel der schrittweisen Erhöhungen ist es, die wachsenden Ausgaben zu decken und die finanzielle Lücke zu verringern. Sollte der Beschluss fallen, treten die Änderungen ab dem Schuljahr 2026/2027 in Kraft, sodass Eltern die Anpassungen ab dann in ihren Beiträgen spürbar würden.






