Fahrkartenkontrolleur nach brutalen Angriff in Regionalzug bei Tübingen verletzt
Niko CichoriusFahrkartenkontrolleur nach brutalen Angriff in Regionalzug bei Tübingen verletzt
Fahrkartenkontrolleur bei Angriff in Zug nahe Tübingen verletzt
Am Dienstagnachmittag ist ein Fahrkartenkontrolleur in einem Zug in der Nähe von Tübingen angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Ticketkontrolle und verließ den 64-jährigen Mitarbeiter verletzt. Die Polizei hat nun Ermittlungen aufgenommen.
Der Angriff ereignete sich gegen 15:55 Uhr in einem Zug auf der Strecke von Ammerbuch nach Tübingen. Als die Kontrolleure die Fahrgäste aufforderten, ihre Tickets vorzuzeigen, soll ein 21-jähriger Mann plötzlich aggressiv geworden sein. Ohne Vorwarnung trat er einem der Kontrolleure gegen das Bein.
Ein Mitreisender griff ein und hielt den Verdächtigen fest, bis Landes- und Bundespolizei eintrafen. Der Angreifer, ein syrischer Staatsbürger, war ohne gültigen Fahrausweis unterwegs.
Es ist nicht das erste Mal, dass Bahnmitarbeiter bei Ticketkontrollen Gewalt erleben. Im Jahr 2024 wurde ein 64-jähriger Ukrainer wegen gefährlicher Körperverletzung und Schwarzfahrens angeklagt, nachdem er einen Zugbegleiter in einem ICE in der Nähe von Halle (Saale) mit einem Gehhilfe angegriffen hatte. Angesichts der steigenden Zahl von Aggressionsfällen hat die Bundespolizei Stuttgart die Streifen in Bahnhöfen der Region verstärkt.
Der Verdächtige wird weiterhin wegen Körperverletzung ermittelt. Die Behörden beobachten die Gewalt gegen Bahnpersonal weiterhin genau und haben die Polizeipräsenzen in Zügen und auf Bahnhöfen erhöht. Der verletzte Kontrolleur erhält nach dem Angriff Unterstützung.






