25 March 2026, 14:20

Finanzierung gesichert: Konfessionelle Hochschulen in Baden-Württemberg atmen auf

Ein verblichenes Dokument mit der Aufschrift "St. Erasmus-Kirche", unterzeichnet von der deutschen Regierung, mit einer Zeichnung einer Kirche im Hintergrund mit Bäumen und Himmel.

Finanzierung gesichert: Konfessionelle Hochschulen in Baden-Württemberg atmen auf

Ein neues Finanzierungsabkommen sichert die Zukunft von drei konfessionell gebundenen Hochschulen in Baden-Württemberg. Die im Juli 2025 unterzeichnete Vereinbarung garantiert bis 2030 die Förderung ihrer Studiengänge in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Zudem fördert das Abkommen faire Arbeitsbedingungen, Vielfalt und Klimaschutzziele an den Einrichtungen.

Das Wissenschaftsministerium und die regionalen Kirchen haben die Finanzierungsvereinbarung für den Zeitraum 2026 bis 2030 finalisiert. Sie folgt dem landesweiten Hochschulfinanzierungsvertrag III und sichert die Stabilität der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, der Evangelischen Hochschule Freiburg sowie der Katholischen Hochschule Freiburg. Gemeinsam bilden diese drei Einrichtungen rund 4.000 Studierende in 18 Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Pädagogik und Lehramt aus.

Ab 2027 steigt der Landeszuschuss jährlich um 3,5 Prozent. Die Vereinbarung garantiert zudem den offenen Zugang zu allen Studiengängen – unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte, dass das Abkommen dazu beitrage, hohe akademische Standards in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften zu wahren.

Träger der Hochschulen sind die Evangelische Landeskirche in Baden, die Evangelische Landeskirche in Württemberg sowie die Katholische Hochschule Freiburg gGmbH. Die Lehrangebote werden ohne Unterbrechung fortgeführt, da die Finanzierung für die gesamte Laufzeit des Vertrags gesichert ist.

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Das Abkommen schafft langfristige Planungssicherheit für die konfessionellen Hochschulen in Ludwigsburg und Freiburg. Es sichert nicht nur die Finanzierung der bestehenden Studiengänge, sondern orientiert sich auch an den landesweiten Zielen in Sachen Chancengleichheit und Nachhaltigkeit. Bis 2030 bleibt die Vereinbarung in Kraft und garantiert so die Ausbildung Tausender Studierender in zentralen sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Bereichen.

Quelle