10 May 2026, 18:18

Franziska Erdle reformiert die Bundesapothekerkammer mit klarem Kurs

Vier Personen in einer Apotheke: eine Frau in einem gelben Kleid und einer grünen Mütze flankiert von zwei Männern in blauen Hemden mit Stethoskopen, umgeben von Medikamentenflaschen und -schachteln auf der Theke und den Regalen.

Franziska Erdle reformiert die Bundesapothekerkammer mit klarem Kurs

Franziska Erdle hat die Leitung der Bundesapothekerkammer (ABDA) als neue Hauptgeschäftsführerin übernommen. Mit klaren Zielen für ihre Amtszeit setzt sie von Beginn an auf eine Reform der Apothekenlandschaft. Zudem will sie den Verband zu einer dynamischeren und einflussreicheren Institution umgestalten.

An erster Stelle steht für Erdle die Überarbeitung der Apothekenregulierung. Sie ist überzeugt, dass eine Reform unerlässlich ist, um den Sektor und seine Beschäftigten zu stärken. Gleichzeitig soll die Rolle der Apotheken gestärkt und deren Teams besser geschützt werden.

Um diese Vorhaben umzusetzen, betont sie die Notwendigkeit von Geschlossenheit unter den Apothekern. Nur durch Solidarität, so ihre Argumentation, könne der Berufsstand überzeugendere Forderungen an die Politik richten. Ihr Ansatz sieht eine enge Zusammenarbeit mit der Basis wie auch mit Fachleuten im Haus der Apotheker vor.

Doch Erdle will nicht nur die Rahmenbedingungen verändern, sondern auch die ABDA selbst neu ausrichten. Ihr Ziel ist ein zukunftsorientierter, leistungsfähiger Verband, der durch strategische Planung, Professionalität und entschlossenes Handeln geprägt wird.

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Zu Beginn ihrer Amtszeit liegt der Fokus darauf, konkrete Verbesserungen für Apotheken und ihre Mitarbeiter zu erreichen. Ob ihr strategischer und einender Kurs Früchte trägt, wird sich zeigen müssen. Der Erfolg ihrer Pläne hängt dabei sowohl von internen Reformen als auch von wirksamer Interessenvertretung in der politischen Arena ab.

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