Freiburger Verpackungssteuer gefährdet Jobs und treibt Unternehmen in die Krise
Joachim RoseFreiburger Verpackungssteuer gefährdet Jobs und treibt Unternehmen in die Krise
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand der lokalen Wirtschaft
Die Verpackungsabgabe in Freiburg sieht sich zunehmend mit scharfer Kritik von Unternehmen und Branchenverbänden konfrontiert. Diese warnen, die Steuer treibe die Kosten in die Höhe, koste Arbeitsplätze und vertreibe Kunden. Die Forderungen nach einer sofortigen Abschaffung werden immer lauter.
Besonders hart trifft die Abgabe Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste. Einige Betriebe berichten von verlorenen Aufträgen, da Kunden auf benachbarte Regionen ohne die zusätzliche Belastung ausweichen. Andere haben bereits Stellen abgebaut – weitere Entlassungen drohen, sollte die Regelung bestehen bleiben.
Bereits früher hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) auf ähnliche Probleme hingewiesen. Gastronomen bezeichnen die Steuer als erhebliche Belastung, da die Mehrkosten für Veranstaltungen oft im dreistelligen Bereich liegen. Kritiker monieren zudem, dass wiederverwendbare Alternativen – obwohl gefördert – im täglichen Betrieb nur schwer umsetzbar seien.
Nun fordert der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) die umgehende Streichung der Abgabe. Die Unternehmen argumentieren, dass der Plan der Stadt, die Angelegenheit erst im Herbst zu prüfen, zu langsam sei. Sie verlangen rasches politisches Handeln, um die finanzielle Belastung zu verringern.
Die Verpackungssteuer setzt die Freiburger Gastronomie weiter unter Druck – mit ersten Arbeitsplatzverlusten und Umsatzeinbußen. Branchenvertreter bestehen darauf, dass das aktuelle System schnell reformiert werden muss, um weiteren Schaden abzuwenden. Die angekündigte, aber verzögerte Überprüfung durch die Stadt hat die Sorgen bisher kaum besänftigt.






