27 June 2026, 10:15

Gewalt gegen Wahlkämpfer:innen eskaliert vor NRW-Landtagswahlen in Düsseldorf

GDP-Fürchte steigern Gewalt gegen Wahlkämpfer

Gewalt gegen Wahlkämpfer:innen eskaliert vor NRW-Landtagswahlen in Düsseldorf

Angriffe auf demokratisches Engagement eskalieren vor den Landtagswahlen in Düsseldorf

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer besorgniserregenden Zunahme von Feindseligkeiten, Drohungen und körperlichen Übergriffen auf politische Wahlkämpfer:innen im Vorfeld der Landtagswahlen. Die Vorfälle werden als direkte Angriffe auf den Rechtsstaat selbst bewertet.

GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke bringt die steigende Gewalt mit einer zunehmenden Verrohlung der politischen Debattenkultur in Verbindung. Er bezeichnet die Entwicklung als gefährlich für die Demokratie und betont die Dringlichkeit von Gegenmaßnahmen. Die Gewerkschaft fordert eine sichtbare Polizeipäsenz, konsequente Rechtsdurchsetzung und klare Schutzkonzepte, um der Lage zu begegnen.

Die Politik wird aufgefordert, mit aller Härte des Gesetzes zu reagieren. Lokale Parteien sollen eng mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, um Schutzmaßnahmen abzustimmen. Kopelke pocht auf ein entschlossenes Vorgehen, um die Sicherheit während des Wahlkampfs zu gewährleisten, und rät Parteien sowie Kandidat:innen, sich frühzeitig mit der regionalen Polizei abzusprechen.

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Die Warnungen unterstreichen eine ernste Bedrohung für den Wahlprozess. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und die Zusammenarbeit zwischen Parteien und Polizei sind nun von zentraler Bedeutung. Ziel ist es, die demokratische Teilhabe zu schützen und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Quelle