Glaserhandwerk feiert Tariferfolg: Höhere Löhne gegen Inflation
Beschäftigte im deutschen Glaserhandwerk erhalten nach erfolgreichen Verhandlungen der IG Metall höhere Löhne. Die Gewerkschaft setzte für Tausende Arbeiter in Baden-Württemberg Lohnerhöhungen und Inflationsausgleiche durch. Die Anpassungen sollen den Mitarbeitenden helfen, die steigenden Lebenshaltungskosten besser zu bewältigen.
Schon im vergangenen Jahr hatte die IG Metall für 30.000 Beschäftigte im Metallbau und in der Feinwerktechnik einen Tarifabschluss ausgehandelt. Dieser umfasste eine Lohnerhöhung von zunächst 3,2 Prozent, später 3,3 Prozent, sowie eine einmalige Inflationsausgleichszahlung von 1.200 Euro. Nun brachte eine neue Verhandlungsrunde weitere Verbesserungen für die Beschäftigten in der Glaserbranche.
Ab Dezember erhalten 7.500 Mitarbeitende eine Lohnerhöhung von 2,2 Prozent. Im September 2023 folgt eine weitere Steigerung um 2,4 Prozent. Auch Auszubildende profitieren: Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr verdienen künftig 1.040 Euro monatlich – 50 Euro mehr als bisher.
Die Anpassungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die finanziellen Belastungen der Beschäftigten zu mildern. Im Mittelpunkt der IG-Metall-Verhandlungen stand die Sicherung fairer Bezahlung angesichts weiter steigender Lebenshaltungskosten.
Die neuen Lohnerhöhungen treten schrittweise in Kraft, beginnend im Dezember dieses Jahres. Sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Auszubildende erhalten durch die neuen Regelungen höhere Einkommen. Die Änderungen sind Teil umfassender Maßnahmen, um Arbeitnehmende in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu unterstützen.






