25 March 2026, 22:25

Großrazzia des Hauptzollamts Singen deckt Mängel in der Gastronomie auf

Weißer Hintergrund mit zentralem fetten schwarzen Text "National Compliance & Risk Qualifications" in einer modernen Schriftart, umgeben von einem dünnen schwarzen Rand.

Großrazzia des Hauptzollamts Singen deckt Mängel in der Gastronomie auf

Hauptzollamt Singen führt großangelegte Kontrollen in der Gastronomie durch

Am 19. September 2025 hat das Hauptzollamt Singen eine großangelegte Überprüfung von Gastronomiebetrieben durchgeführt. Beamte kontrollierten in fünf Landkreisen die Einhaltung von Arbeits- und Steuerrecht. An der Aktion waren Dutzende Mitarbeiter beteiligt, die zahlreiche Lokale in der Region überprüften.

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Insgesamt waren 60 Personen an den Kontrollen beteiligt, darunter 52 Mitarbeiter des Hauptzollamts Singen und acht aus der Steuerfahndung. Die Teams besuchten 17 Gastronomiebetriebe in den Landkreisen Konstanz, Tuttlingen, Rottweil, Waldshut und Schwarzwald-Baar. Dabei wurden 72 Beschäftigte befragt.

Das Team aus Singen überprüfte acht Betriebe und sprach mit 32 Arbeitnehmern, während das Team aus Waldshut neun Lokale kontrollierte und 40 Personen befragte. Zudem fanden zwei Durchsuchungen von Geschäfts- und Wohnräumen statt, bei denen in beiden Fällen Beweismaterial sichergestellt wurde. Im Fokus standen mögliche Verstöße gegen Melde- und Aufzeichnungspflichten sowie die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer nach § 404 SGB III.

Verstöße gegen die spezifischen Melde- und Dokumentationspflichten gemäß § 404 SGB III wurden bei der Aktion nicht festgestellt. Allerdings gab es andere Unregelmäßigkeiten, etwa Mängel bei Anzeigeverfahren und Arbeitsrechtsverstöße. Die Gastronomiebranche steht weiterhin unter besonderer Beobachtung, da sie anfällig für Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung ist.

Die Kontrollen sind Teil der umfassenden Bemühungen des Hauptzollamts Singen, die Sozialversicherungssysteme und staatlichen Einnahmen zu schützen. Bei festgestellten Verstößen drohen den Betrieben weitere Konsequenzen. Für Medienanfragen steht die E-Mail-Adresse [email protected] sowie Sonja Müller unter der Telefonnummer 07731/8205-5251 zur Verfügung.

Quelle