ICE-Zug nach seltsamem Geruch in Trechtingshausen evakuiert – 177 Fahrgäste betroffen
Niko CichoriusICE-Zug nach seltsamem Geruch in Trechtingshausen evakuiert – 177 Fahrgäste betroffen
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem Reisende an Bord einen seltsamen Geruch gemeldet hatten. Bei dem Vorfall mussten alle 177 Fahrgäste den Zug verlassen, während Rettungskräfte die Ursache des Geruchs untersuchten. Später entdeckten die Behörden eine unbekannte Flüssigkeit in einem der Wagen.
Der Geruch war erstmals in einem Wagen aufgefallen, als der Zug in Richtung Köln unterwegs war. Die Besorgnis stieg, als eine Zugbegleiterin in Ohnmacht fiel und ein weiterer Fahrgast einen Panikanfall erlitt. Da die Ursache nicht sofort ausgemacht werden konnte, entschied sich das Personal zu einem ungeplanten Halt in Trechtingshausen, um die Türen zu öffnen und den betroffenen Bereich zu lüften.
Feuerwehr und Polizei rückten zur Unterstützung an. Bei ihrer Durchsuchung stießen sie auf die unbekannte Flüssigkeit im Zug. Dennoch zeigten Tests an den Zugsystemen keine technischen Defekte oder Auffälligkeiten.
Nach der Freigabe setzte der Zug seine Fahrt ohne Fahrgäste fort. Die Betroffenen wurden in Ersatzbusse umgeleitet, um ihre Reisen fortzusetzen.
Die Evakuierung führte zu Reisebehinderungen für 177 Menschen, jedoch wurden keine schweren Verletzungen gemeldet. Die Ermittlungen zur unbekannten Flüssigkeit dauern noch an. Die Fahrgäste erreichten ihre Ziele mit Ersatzverkehr, der von der Bahn organisiert wurde.






