19 June 2026, 12:21

Jan van Aken tritt als Linken-Chef zurück – mit Humor und einer schwarzen Kiste

Bald im Hoodie wieder öfter zurück

Jan van Aken tritt als Linken-Chef zurück – mit Humor und einer schwarzen Kiste

Jan van Aken ist als Vorsitzender der Linken nach einer der kürzesten Amtszeiten zurückgetreten. Sein Abschied war geprägt von Humor, Drama und einer überraschenden Enthüllung über seine Zeit im Amt. Die Partei blickt nun nach vorn und wird auf ihrem anstehenden Parteitag in Potsdam einen neuen Vorsitzenden wählen.

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Van Aken und seine Mitstreiterin Ines Schwerdtner gestanden Journalisten, die Öffentlichkeit zwei Jahre lang in die Irre geführt zu haben. Bei seiner letzten Pressekonferenz präsentierte er eine schwarze Kiste, mit der der Eindruck eines Größenunterschieds zwischen den beiden erweckt worden war. Gleichzeitig lobte er Schwerdtner für ihre herausragende Arbeit während ihrer Zusammenarbeit.

Unter ihrer Führung verzeichnete die Linke einen deutlichen Aufschwung. Die Umfragewerte stiegen von 2 bis 3 Prozent auf 8,8 Prozent bei der Bundestagswahl 2025. Über 700.000 Wähler – viele von den Grünen enttäuscht – wechselten im Februar 2025 zur Linken. Van Aken und Heidi Reichinnek erweiterten zudem die Anziehungskraft der Partei, insbesondere bei älteren Wählern und in außenpolitischen Debatten.

Mit mutigen Aktionen sorgte van Aken im Mai 2026 für Schlagzeilen, als er den Wohnungsriesen Vonovia unter Druck setzte. Obwohl seine Amtszeit kurz war, hinterließ er deutliche Spuren in der Partei. Erwartet wird, dass Luigi Pantisano auf dem Potsdamer Parteitag sein Nachfolger wird.

Van Akens Führung brachte der Linken Wachstum und mehr Sichtbarkeit. Sein Nachfolger übernimmt eine Partei mit gestärkten Umfragewerten und einer erneuerten Wählerbasis. Der Parteitag in Potsdam wird die nächsten Schritte für die Zukunft der Linken bestimmen.

Quelle