28 June 2026, 16:17

Katholische Unternehmer fordern radikale Bahn-Reform und Teilprivatisierung

BKU fordert echte Privatisierung der DB nach Bahnproblemen

Katholische Unternehmer fordern radikale Bahn-Reform und Teilprivatisierung

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert grundlegende Reformen bei der Deutschen Bahn. Die Organisation wirft dem Staat vor, den Bahnkonzern ineffizient zu führen, und plädiert für eine schrittweise Privatisierung, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.

Martin Nebeling, Bundesvorsitzender des BKU, übt scharfe Kritik an der staatlichen Führung der Deutschen Bahn. Er nennt mangelnde Planung, technische Defizite und ein Führungsvakuum als zentrale Probleme. Aktuelle Vorfälle wie der bundesweite Bahnstillstand und die Kostenexplosion beim Projekt Stuttgart 21 hätten die Krise weiter verschärft.

Der BKU verlangt mehr unternehmerische Freiheiten und einen Kurswechsel hin zur Privatisierung. Als Erfolgbeispiele führt die Organisation ehemalige Staatsbetriebe wie die Deutsche Telekom, die DHL Group und die Lufthansa an. Thomas Tietz, Leiter der BKU-Fachgruppe Energie und Nachhaltigkeit, betont die Dringlichkeit einer zuverlässigen und leistungsstarken Schieneninfrastruktur.

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Die Organisation pocht auf strukturelle Reformen, um Wettbewerb und Effizienz im Bahnsektor zu stärken. Eine Privatisierung der Deutschen Bahn solle die langjährigen betrieblichen und finanziellen Probleme lösen. Nur so sei eine nachhaltige Zukunft für die deutschen Schienenwege zu sichern, heißt es beim BKU.

Quelle