Koblenz plant Großes: Neue OB Dagmar Kranz startet 2026 mit Millionenprojekten
Niko CichoriusKoblenz plant Großes: Neue OB Dagmar Kranz startet 2026 mit Millionenprojekten
Koblenz kündigt weitreichende Entwicklungen für die kommenden Jahre an
Am 1. Juli 2026 wird Dagmar Kranz neue Oberbürgermeisterin von Koblenz – sie folgt damit auf Ulrike Mohrs, die nach acht Jahren im Amt ausscheidet. Der Stadtrat hat zudem eine Reihe von Projekten beschlossen, von Infrastrukturvorhaben bis hin zu Verbesserungen im Gemeinschaftsleben.
Dr. Dagmar Kranz, die bereits als erste hauptamtliche Beigeordnete der Stadt fungiert, wird 2026 die Amtsgeschäfte übernehmen. Ihr Amtsantritt ist für Mitte des Jahres geplant, nachdem Ulrike Mohrs ihr Amt niederlegt.
Der Rat hat mehrere Bau- und Sanierungsprojekte genehmigt. Dazu gehören drei neue multifunktionale Gemeinschaftszentren, energetische Sanierungen sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Im Sportpark Oberwerth entsteht zudem ein neues Mehrzweckgebäude. Außerdem werden die Arbeiten für eine neue Feuerwehrwache in Horchheim fortgesetzt – die Kosten werden auf etwa 7,8 Millionen Euro geschätzt.
Für weitere Schlüsselprojekte wurden Mittel bereitgestellt. Die Sanierung des Stadttheaters erhält eine zusätzliche Million Euro, sodass das Gesamtbudget nun bei rund 45,6 Millionen Euro liegt. Die Wiedereröffnung verzögert sich jedoch bis Februar 2027. Koblenz profitiert zudem von einem regionalen Budget in Höhe von etwa 89 Millionen Euro, das aus einem bundesweiten Infrastrukturfonds fließt.
Auch die Stadtentwicklung schreitet voran: In Bubenheim entsteht ein neues Dorfzentrum, und Tempo-30-Zonen werden entlang der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße ausgebaut. Aktualisierte Bevölkerungsprognosen deuten darauf hin, dass die Einwohnerzahl bis 2040 auf etwa 112.000 sinken könnte.
Die neue Oberbürgermeisterin tritt ihr Amt in einer Phase an, in der zentrale Projekte an Fahrt aufnehmen. Finanzierung und Zeitpläne für Infrastruktur, Gemeinschaftsräume und Sicherheitsmaßnahmen stehen nun fest – Entscheidungen, die die Entwicklung Koblenzs in den kommenden Jahren prägen werden.
