Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher – doch nicht alle
Niko CichoriusKommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher – doch nicht alle
Batteriespeicher entwickeln sich für viele kommunale Energieversorger zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass vier von zehn Unternehmen aktiv Projekte in diesem Bereich vorantreiben. Die Ergebnisse verdeutlichen dabei unterschiedliche Fortschrittsgrade – von ersten Planungen bis hin zur vollständigen Umsetzung.
Die Studie belegt ein großes Interesse an Batteriespeichern unter Energieunternehmen. Ganze 35 Prozent der Befragten stuften die Bedeutung für ihr Geschäft als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Weitere 46 Prozent prüfen noch, ob sie solche Vorhaben verfolgen wollen.
Von den Unternehmen, die bereits konkrete Schritte unternehmen, befinden sich 27 Prozent noch in der Planungsphase. Eine kleinere Gruppe von 11 Prozent hat bereits mit der Umsetzung ihrer Projekte begonnen. Gleichzeitig zeigen 16 Prozent der Betriebe derzeit kein Interesse an Speicherlösungen.
Die Projektgrößen variieren stark: Ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben liegt zwischen 1 und 5 Megawatt Leistung. Ein weiteres Drittel bewegt sich im Bereich von 5 bis 10 Megawatt. Größere Projekte mit 10 bis 100 Megawatt machen 23 Prozent aus. Nur 7 Prozent überschreiten die 100-Megawatt-Marke.
Die Ergebnisse deuten auf einen wachsenden, aber uneinheitlichen Trend hin zu Batteriespeichern in der Energiewirtschaft. Während viele Anbieter das Potenzial erkennen, bleiben andere zurückhaltend oder inaktiv. Die Bandbreite der Projektgrößen spiegelt dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse und Investitionsniveaus innerhalb der Branche wider.






