Neue AUTOHAUS-Ausgabe zeigt: Automobilhandel bleibt 2026 unter Druck
Kazim HoffmannNeue AUTOHAUS-Ausgabe zeigt: Automobilhandel bleibt 2026 unter Druck
Die aktuelle Ausgabe von AUTOHAUS ist nun in digitaler und hybrider Form erhältlich. Händler können sie online als ePaper oder über die Wissensplattform AUTOHAUS next abrufen. Die Veröffentlichung erscheint zu einer Zeit, in der der Automobilmarkt weiterhin vor Herausforderungen steht – eine deutliche Erholung im Jahr 2026 gilt als unwahrscheinlich.
Die neue Ausgabe behandelt zentrale Branchenthemen, darunter Hyundais Marktambitionen, die Drucksituation bei Volkswagen-Händlern sowie Strategien für mehr Erfolg im Online-Handel. Hyundai strebt an, bis 2030 einen Marktanteil von vier bis fünf Prozent in Deutschland zu erreichen. 2025 verzeichnete die Marke einen Rückgang um drei Prozent bei den Neuzulassungen, die sich auf rund 94.000 Fahrzeuge und einen Anteil von 3,3 Prozent beliefen. Im Februar 2026 folgte jedoch ein Plus von 16,2 Prozent, wodurch der Marktanteil auf 3,4 Prozent stieg. Für den Rest des Jahres wird eine stabile Entwicklung erwartet.
Volkswagen-Händler verzeichnen zwar weiterhin gute Umsätze, kämpfen aber mit steigenden Kosten und ineffizienten Arbeitsabläufen. Gleichzeitig planen Autobanken, die Händler 2026 mit modernen Tools und Kundenbindungsprogrammen zu unterstützen. Die AUTOHAUS-Verkaufsstudie 2025 zeigt zudem auf, in welchen Bereichen der Handel nachbessern muss, um online erfolgreich zu sein.
Der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, die Anliegen von Händlern und Werkstätten stärker in die politische Diskussion einzubringen. Die aktuelle Doppelausgabe AUTOHAUS (23-24/2025) enthält zudem eine Hybridausgabe mit asp AUTO SERVICE PRAXIS. Ein Rechtsbeitrag in der Publikation weist darauf hin, dass Unterlassungserklärungen bei klaren Verstößen gegen regulatorische Vorgaben ein wirksames Mittel sind.
Die Automobilbranche bleibt unter Druck – die Händler bereiten sich auf ein weiteres schwieriges Jahr 2026 vor. Hyundais Wachstum zu Jahresbeginn 2026 deutet zwar auf Potenzial hin, doch eine breite Markterholung steht noch aus. Verbände und Finanzpartner arbeiten weiterhin an Strategien, um den Handel über digitale und politische Kanäle zu stärken.






