Neuer Rechner vergleicht Kosten für CISO und virtuelle Alternativen in KMU
Waldtraut TröstNeuer Rechner vergleicht Kosten für CISO und virtuelle Alternativen in KMU
Ein neues Tool soll kleinen deutschen Unternehmen helfen, die Kosten für Führungskräfte im Bereich Cybersicherheit abzuwägen. Die Woodlands Advisory GmbH hat einen Rechner entwickelt, der den Vergleich zwischen der Einstellung eines hauptamtlichen Chief Information Security Officers (CISO) und einer virtuellen Alternative ermöglicht. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der viele Unternehmen mit steigenden Kosten durch Sicherheitsverletzungen und begrenzten Budgets kämpfen.
Die meisten Unternehmen in Deutschland sind klein, und kaum eines beschäftigt einen eigenen Sicherheitsbeauftragten. Vier von fünf kleinen Betrieben im Land waren im vergangenen Jahr von einer Sicherheitslücke oder einem Datenleck betroffen. Bei über 75 % dieser Vorfälle entstanden Kosten von mindestens 250.000 US-Dollar.
Deutschland gibt derzeit 9,5 % seines IT-Budgets für Cybersicherheit aus – deutlich weniger als Indien mit 24 %. Ein hauptamtlicher CISO kostet in der Regel zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar pro Jahr. Demgegenüber bietet das Modell eines virtuellen CISO (vCISO) Fachwissen auf Führungsebene für 40.000 bis 120.000 US-Dollar jährlich.
Der Rechner der Woodlands Advisory GmbH bewertet die Kosten anhand von Unternehmensgröße, Umsatz und benötigten Sicherheitsstunden. Er ermöglicht einen direkten Vergleich zwischen interner und virtueller Sicherheitsführung. Kleine Unternehmen erhalten damit eine klarere Grundlage, um ihre Optionen für Sicherheitsverantwortliche zu bewerten. Das Tool zeigt mögliche Einsparungen auf und thematisiert gleichzeitig die hohen Kosten von Sicherheitsvorfällen. Für viele Betriebe könnte das vCISO-Modell eine erschwinglichere Lösung darstellen.






