27 April 2026, 12:28

Neuer Wirtschaftsbeirat stärkt die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE)

Eine Deutschlandkarte mit farbigen Punkten und erklärendem Text unten.

Neuer Wirtschaftsbeirat stärkt die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE)

Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) geht mit neuem Beratungsgremium voran

Die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) hat mit der Gründung eines neuen Beirats einen wichtigen Schritt gemacht. Der Wirtschaftsbeirat GDI-DE wurde am 18. März 2019 im Rahmen der Open-Government-Partnerschaft des Landes ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und öffentlichen Geodateninitiativen zu stärken.

Die offizielle Gründung des Beirats besiegelten Rolf-Werner Welzel und Professor Gerd Buziek am 18. September 2019 mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung auf der INTERGEO. Das Abkommen skizziert Pläne zur Weiterentwicklung der GDI-DE, die stärker auf Marktbedürfnisse und Nutzeranforderungen ausgerichtet sein soll.

Beim ersten Treffen kamen hochrangige Vertreter aus 14 Wirtschaftsverbänden zusammen, darunter Bitkom und der Bundesverband Deutscher Vermessungsingenieure (BDVI). Beide Organisationen wurden später für einen Zeitraum von zwei Jahren mit der Leitung der Koordinierungsgruppe des Beirats betraut.

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Zu den zentralen Aufgaben des Gremiums gehören die Bereitstellung von Fachwissen, die Förderung eines offenen Dialogs sowie der Aufbau von Innovationspartnerschaften. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, die praktische Nutzung georäumlicher Informationen in verschiedenen Sektoren zu erhöhen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die erste gemeinsame Beratungssitzung mit dem Lenkungsausschuss der GDI-DE, bei der es um die Themen "Open Data" und "Plattformen/Portale" geht.

Der Wirtschaftsbeirat soll eine strukturierte Schnittstelle zwischen Unternehmen und der GDI-DE schaffen. Durch strategische Impulse und die Förderung von Kooperationen will er georäumliche Daten zugänglicher und nutzbringender machen. Als nächste Schritte stehen vertiefte Diskussionen über Datenaustauschplattformen und Open-Access-Richtlinien an.

Quelle