17 June 2026, 18:28

Polizeigewerkschaft scheitert mit Feuerwerksverbot – und startet Social-Media-Offensive gegen Senator Grote

IMK-Vorsitzender lehnt Bollerverbot-Petition ab

Polizeigewerkschaft scheitert mit Feuerwerksverbot – und startet Social-Media-Offensive gegen Senator Grote

Hamburgs Polizeigewerkschaft sammelt 3,3 Millionen Unterschriften für ein bundesweites Feuerwerksverbot – doch nun erleidet sie einen Rückschlag: Nach der Weigerung von Innensenator Andy Grote, die Petition anzunehmen, ruft die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Druck auf den Politiker über soziale Medien auszuüben.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte eine Eingabe für ein generelles Feuerwerksverbot eingereicht. Doch Grote, Hamburgs Innensenator, lehnte den Antrag offiziell ab. Zur Begründung führte er an, der aktuelle Vorschlag entspreche inhaltlich Wort für Wort einer bereits im Vorjahr eingereichten Petition.

Als Reaktion darauf forderte die GdP ihre Anhänger auf, Grote auf Instagram zu markieren. Mit dieser Aktion will die Gewerkschaft den Politiker zum Umdenken bewegen. Trotz der hohen Zahl an Unterschriften bleibt der Senator bisher bei seiner Entscheidung.

Die Petition wurde abgelehnt, weitere Unterschriften werden nicht mehr entgegengenommen. Dennoch setzt die Polizeigewerkschaft ihre Kampagne für ein Verbot fort und nutzt soziale Medien, um den Druck auf Grote aufrechtzuerhalten. Ob ihre Bemühungen letztlich erfolgreich sein werden, bleibt ungewiss.

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