Radroute des Monats: Historische Kirchen und Naturjuwelen in NRW entdecken
Niko CichoriusRadroute des Monats: Historische Kirchen und Naturjuwelen in NRW entdecken
Radroute des Monats Mai: Durch historische Schätze und malerische Landschaften in Nordrhein-Westfalen
Die Radroute des Monats Mai führt Radfahrer durch einige der schönsten und historisch bedeutendsten Orte Nordrhein-Westfalens. Startpunkt ist der Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus die Strecke an jahrhundertealten Kirchen, geschützten Landschaften und architektonischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Unterwegs können Radler sakrale Bauwerke erkunden, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
Die Tour beginnt in der Nähe von Schwalmtal-Amern und führt zunächst zur katholischen Kirche St. Gertrudis, einer dreischiffigen Backsteinbasilika aus dem Jahr 1460. Am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath gelegen, gilt sie als herausragendes Beispiel spätmittelalterlicher Architektur.
Weiter geht es zur Peterskirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Von dort führt die Route durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet von besonderer natürlicher Schönheit.
Am Knotenpunkt 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld lohnt ein Stopp in der Kapelle St. Maria an den Heiden, die einen flämischen Schnitzaltar aus Antwerpen beherbergt. Nicht weit entfernt liegt die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert reichen und die einen weiteren Einblick in die regionale Geschichte bietet.
In Brüggen beeindrucken das Kreuzherrenkloster und die dazugehörige St.-Nikolaus-Kirche, die nach einem Brand 1751 im barocken Stil wiederaufgebaut wurde und einen markanten Kontrast zu den älteren gotischen Bauwerken bildet. Ein weiterer Höhepunkt ist die St.-Martins-Kirche am Knotenpunkt 10 in Oberkrüchten – ein einschiffiger Barockbau mit einem spätgotischen Chor.
Bevor die Route ihr Ende findet, passiert man den Mühlenturm, ein historisches Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert. Die letzte Station bildet die neugotische St.-Michael-Kirche in Waldniel, die 1880 fertiggestellt wurde.
Die Strecke vereint Geschichte, Natur und Architektur zu einem einzigartigen Erlebnis. Radfahrer begegnen Kirchen aus verschiedenen Epochen – von der Romanik bis zur Neugotik – und erleben gleichzeitig das kulturelle Erbe der Region, während sie durch geschützte Landschaften und markante Sehenswürdigkeiten fahren.






