25 June 2026, 14:17

Rekordbeschäftigung in Deutschlands Erneuerbare-Energien-Branche 2025 – doch Risiken bleiben

Mehr Mitarbeiter als je zuvor in der Erneuerbaren-Energien-Branche

Rekordbeschäftigung in Deutschlands Erneuerbare-Energien-Branche 2025 – doch Risiken bleiben

Beschäftigung in Deutschlands Erneuerbare-Energien-Branche erreicht 2025 neuen Höchststand

Die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland hat im Jahr 2025 einen neuen Beschäftigungsrekord verzeichnet. Mittlerweile bietet der Sektor 436.000 Arbeitsplätze – so viele wie noch nie. Dies entspricht einem Anstieg von fast 4 Prozent im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2023.

Die Windenergie bleibt mit 172.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber des Sektors. Es folgen die Biomasse mit etwa 97.000 und die Solarenergie mit rund 90.000 Arbeitsplätzen. Auch die Installation von Wärmepumpen trägt maßgeblich bei und beschäftigt etwa 72.000 Menschen.

Die Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen stabiler politischer Förderung und der Schaffung von Arbeitsplätzen in den erneuerbaren Energien auf. Frühere politische Kurswechsel – wie die Kürzung von Solarförderungen oder Änderungen bei den Ausschreibungsregeln für Windenergie – hatten bereits zu spürbaren Jobverlusten geführt. So verzeichnete die Photovoltaik-Branche trotz steigender Installationszahlen Rückgänge bei den Beschäftigten, vor allem wegen der Verlagerung der Produktion ins Ausland.

Forschende warnen, dass weitere Unsicherheiten in der Energiepolitik Zehntausende bestehende Arbeitsplätze gefährden könnten. Roman Wink von der Bertelsmann Stiftung betonte, dass eine Einschränkung des Ausbaus erneuerbarer Energien die jüngsten Erfolge des Sektors zunichtemachen könnte.

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Die Branche der erneuerbaren Energien beschäftigt in Deutschland zwar mehr Menschen denn je. Doch Experten warnen, dass inkonsistente politische Entscheidungen diesen Fortschritt untergraben könnten. Ohne verlässliche Unterstützung drohen weitere Stellenabbauwellen – ähnlich wie bei früheren politischen Kurswechseln.

Quelle