Sabotage an ICE-Strecke: Betonplatten blockieren Rheintalbahn bei Willstätt
Niko CichoriusSabotage an ICE-Strecke: Betonplatten blockieren Rheintalbahn bei Willstätt
Sabotageakt an ICE-Strecke: Betonplatten auf Gleisen führen zu Zugausfällen im Rheintal
In den frühen Morgenstunden des 5. April fuhr ein Hochgeschwindigkeits-ICE in der Nähe von Willstätt in mehrere auf den Gleisen abgelegte Betonplatten. Bei dem Vorfall wurde zudem ein Kabel durchtrennt, was zu erheblichen Behinderungen auf der Rheintalbahn führte. Die Behörden gehen von vorsätzlicher Sabotage aus und haben Ermittlungen eingeleitet.
Der Zwischenfall ereignete sich gegen 5:41 Uhr, als der Zug über die auf dem Gleis platzierten Betonteile rollte. Durch die Kollision wurde ein Kabel zerstört, wodurch sich die Schranken eines Bahnübergangs nicht mehr öffnen ließen. In der Folge musste der Zugverkehr vorübergehend eingestellt werden, während Reparaturarbeiten durchgeführt wurden. Für Fahrgäste kam es zu kleineren Verspätungen.
Die Bundespolizei bestätigte, dass Unbekannte die Betonplatten sowie das Kabel auf den Gleisen positioniert hatten. Bisher konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden, auch das Motiv ist noch unklar. Die Höhe des angerichteten Schadens wird derzeit noch berechnet; Sachverständige prüfen die Auswirkungen auf die Infrastruktur.
Mittlerweile läuft ein offizielles Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Während Zugausfälle durch Bauarbeiten, Streiks oder technische Störungen häufig vorkommen, sind gezielte Sabotageakte wie dieser auf deutschen Schienennetzen selten.
Nach Abschluss der Reparaturen konnte der Betrieb wiederaufgenommen werden, wenn auch mit vereinzelten Verspätungen. Die Polizei sucht weiterhin nach den Verantwortlichen, bisher ohne konkrete Spuren. Die genauen finanziellen Folgen des Schadens sollen in den kommenden Tagen feststehen.






