Sportminister fordern olympische Gleichberechtigung für Frauen-Nordische Kombination
Niko CichoriusSportminister fordern olympische Gleichberechtigung für Frauen-Nordische Kombination
Die 53. Sportministerkonferenz (SMK) fand auf der Insel Norderney statt und wurde von Theresa Schopper, der Sportministerin von Baden-Württemberg, geleitet. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der Nordischen Kombination der Frauen bei Olympia, die Förderung des Spitzensports sowie Maßnahmen zur Steigerung der Bewegung bei Kindern und Jugendlichen.
Während der Konferenz setzte sich Armin Schuster, Sächsischer Staatsminister für Sport, für die Aufnahme der Frauen-Nordischen Kombination in das Programm der Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina ein. Zwar prüfen das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Weltskiverband (FIS) noch die Machbarkeit, doch gibt es bereits Unterstützung von skandinavischen und US-amerikanischen Skiverbänden. Schuster unterstützte zudem Forderungen nach einem Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Kinder- und Jugendsport.
Andy Grote, Hamburger Sportsenator, forderte die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans, um die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen zu erhöhen. Schopper unterstrich dies und betonte, dass ein kultureller Wandel nötig sei, um mehr Bewegung und Sport im Alltag junger Menschen zu verankern.
Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt beim Bund, kündigte zwei zentrale Vorhaben an: die Gründung eines Zentrums für sicheren Sport sowie die Einführung eines Sportfördergesetzes zur Stärkung des Spitzensports. Schuster mahnte, das Fördergesetz zügig umzusetzen und eine unabhängige Leistungssport-Agentur aufzubauen.
Daniela Behrens, Niedersächsische Sportministerin, dankte den Teilnehmenden für ihre engagierten Beiträge. Sie verwies darauf, dass Niedersachsen 2027 und 2028 die SMK-Präsidentschaft übernehmen wird.
Themen der Konferenz waren zudem steuerliche Fragen für Sportvereine sowie die Vorbereitungen auf große Sportereignisse.
Die Beratungen endeten mit weiteren Diskussionen zur olympischen Aufnahme der Frauen-Nordischen Kombination und zur Verbesserung der Sportförderung. Der vorgeschlagene Nationale Aktionsplan für Jugendsport und das neue Zentrum für sicheren Sport sollen nun konkret ausgearbeitet werden. Über die Umsetzung dieser Initiativen wird in den kommenden Monaten entschieden.






