13 April 2026, 16:21

Steinmeier trifft KI-Talente: Wie Jugendliche mit künstlicher Intelligenz die Zukunft gestalten

Ein Mann steht in einer Küche mit weißen Schränken, hält ein Glas in der Hand und ist von Obst, Gemüse, Schüsseln und Küchenutensilien auf einer Plattform zu seiner Linken umgeben, mit Schränken, Geräten und einer Vase im Hintergrund.

Steinmeier trifft KI-Talente: Wie Jugendliche mit künstlicher Intelligenz die Zukunft gestalten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte kürzlich die Finalisten des Nationalen Wettbewerbs für Künstliche Intelligenz in Tübingen. Bei dem Event präsentierten junge Entwickler innovative Projekte, die sich alle um das diesjährige Motto "Werkstatt des Wandels" drehten.

Der seit 2018 ausgetragene Wettbewerb motiviert Jugendliche dazu, mithilfe von KI Lösungen für konkrete Alltagsprobleme zu entwickeln. Seit 2020 wird er maßgeblich von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert, die Projekte in den Bereichen Medizintechnik, Landwirtschaft und Haushaltsmanagement unterstützt.

Während seines Besuchs tauschte sich Steinmeier mit den Finalisten und ihren Erfindungen aus. Ein herausragendes Projekt war der "smart fridge" des 15-jährigen Fabian Then aus Aidlingen. Das Gerät nutzt KI, um Lebensmittelvorräte zu überwachen, warnt vor ablaufenden Produkten und schlägt Rezepte vor, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Bei einer Live-Demonstration riet der Kühlschrank dem Bundespräsidenten sogar, eine Ananas nicht im Kühlschrank zu lagern.

Zu den weiteren Finalisten zählte Leonie Weiß aus Regensburg, die "TrafficAid" vorstellte – eine KI-gesteuerte mobile Ampel, die Staus verringern soll. Tillmann Lang entwickelte eine Präzisionslandwirtschafts-App, mit der Bauern in trockenen Regionen ihren Bewässerungsbedarf optimieren können. Steinmeier betonte im Anschluss, wie wichtig es sei, dass Deutschland KI als zentralen Baustein der Zukunft begreift.

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Der Wettbewerb zeigte, wie junge Innovatoren KI nutzen, um alltägliche Herausforderungen zu meistern. Projekte wie der intelligente Kühlschrank, das Verkehrsmanagementsystem und das Wasserspar-Tool gehen nun als praxistaugliche Lösungen in die nächste Runde. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr den wachsenden Fokus Deutschlands auf Fortschritt durch künstliche Intelligenz.

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