31 March 2026, 08:23

Stuttgart 21: Bahnknoten startet frühestens 2029 – doch erst 2030 voll funktionsfähig

Plakat mit einem Zug auf Schienen mit Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

Stuttgart 21: Bahnknoten startet frühestens 2029 – doch erst 2030 voll funktionsfähig

Die Inbetriebnahme des neuen Stuttgarter Bahnknotens, bekannt als Stuttgart 21, verzögert sich erneut. Nach den jüngsten Plänen der Deutschen Bahn wird das Milliardenprojekt frühestens 2029 den Betrieb aufnehmen. Teile des unterirdischen Bahnhofs könnten zwar in jenem Jahr eröffnet werden, doch die vollständige Fertigstellung des Systems wird voraussichtlich erst gegen 2030 abgeschlossen sein.

Das Vorhaben, das ursprünglich die Modernisierung des Stuttgarter Schienennetzes zum Ziel hatte, bleibt weiterhin von Rückschlägen geprägt. Der aktualisierte Zeitplan der Deutschen Bahn vom März 2026 sieht eine teilweise Eröffnung des Tiefbahnhofs im Jahr 2029 vor. Damit ließen sich unmittelbare Einschränkungen vermeiden, etwa die geplante Verkürzung der Gäubahn-Strecke in Stuttgart-Vaihingen.

Mit einer vollständigen Inbetriebnahme ist jedoch nicht vor 2030 zu rechnen. Zudem arbeitet das Unternehmen an einem neuen Betriebskonzept, das bis Mitte 2026 finalisiert werden soll. Trotz der Verzögerungen hat die Deutsche Bahn bisher keine offiziellen Stellungnahmen zu den berichteten Problemen abgegeben.

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Ein verbindlicher Termin für die Fertigstellung der einzelnen Projektbestandteile steht weiterhin aus. Die jüngsten Anpassungen bedeuten, dass Fahrgäste und Regionalverkehr noch länger auf die versprochenen Verbesserungen warten müssen.

Der überarbeitete Zeitplan verlängert die Wartezeit auf den modernisierten Stuttgarter Bahnknoten weiter. Eine Teilinbetriebnahme 2029 könnte zwar einige akute Sorgen mildern, doch das vollständige System wird frühestens 2030 einsatzbereit sein. Die Verzögerungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen bei der Umsetzung eines der ehrgeizigsten Infrastrukturprojekte Deutschlands.

Quelle