Stuttgart setzt Zeichen für mehr Zivilcourage und Sicherheit im ÖPNV
Waldtraut TröstStuttgart setzt Zeichen für mehr Zivilcourage und Sicherheit im ÖPNV
Aktionstag für Zivilcourage und Sicherheit im ÖPNV am 10. November 2022 in Stuttgart
Am Donnerstag, den 10. November 2022, findet in Stuttgart ein Aktionstag statt, der Zivilcourage und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr fördern soll. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Sensibilisierung für die Sicherheit im ÖPNV sowie praktische Ratschläge zum Umgang mit riskanten Situationen – insbesondere für Frauen, die von Gewalt bedroht sind.
Die Initiative ist ein gemeinsames Projekt mehrerer Institutionen: Die Bundespolizei, die Polizeidirektionen Ludwigsburg, Aalen und Stuttgart, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS), die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die Deutsche Bahn, DB Regio und die Landeshauptstadt Stuttgart wirken mit und veranstalten den Tag gemeinsam. Rund um den Schlossplatz werden Informationsstände eingerichtet, an denen sich Bürgerinnen und Bürger über Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Verkehr informieren können.
Von 11:00 bis 17:00 Uhr wird die Polizeidirektion Stuttgart vor dem Königsbau präsent sein und ihr Präventionsprogramm „Sicher unterwegs – Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum“ vorstellen. Das Programm vermittelt konkrete Schritte für Solidarität und Zivilcourage, darunter die „Sechs Regeln für Zivilcourage“. Diese empfehlen, zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, Unterstützung herbeizurufen, Tätermerkmale zu beachten, im Notfall die 110 zu wählen, Opfern beizustehen und sich als Zeugin oder Zeuge zur Verfügung zu stellen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich über die Angebote des Tages zu informieren. Der Aktionstag bietet direkten Zugang zu Sicherheitsinformationen und Fachberatung. Die Veranstalter hoffen, dass die Teilnehmenden mit dem nötigen Wissen und Selbstvertrauen ausgestattet werden, um in Notfällen handeln zu können. Im Fokus bleibt die Stärkung der Zivilcourage sowie die Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr für alle.
