Tübingen kämpft mit wachsender Zahl an E-Scooter-Unfällen – Sicherheitstag soll helfen
Niko CichoriusTübingen kämpft mit wachsender Zahl an E-Scooter-Unfällen – Sicherheitstag soll helfen
Unfälle mit E-Scootern bleiben ein wachsendes Problem in Tübingen und dem umliegenden Landkreis. Allein im Jahr 2024 wurden 16 von 20 Unfällen im Landkreis – und 12 von 16 innerhalb der Stadt – durch Fahrer dieser elektrischen Fahrzeuge verursacht. Um dem Problem zu begegnen, planen die lokalen Behörden für den kommenden Sommer eine spezielle Sicherheitsveranstaltung.
Die Zahl der Vorfälle im Zusammenhang mit E-Scootern ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Während im Jahr 2021 im Landkreis Tübingen lediglich neun solche Unfälle registriert wurden, stieg die Zahl bis 2023 auf 27 an, bevor sie 2024 leicht auf 20 zurückging. Im vergangenen Jahr erlitten zwei Personen schwere Verletzungen bei diesen Zusammenstößen.
Als Reaktion darauf veranstaltet das Polizeipräsidium Reutlingen am 21. Juli 2025 von 10 bis 14 Uhr in Tübingen einen Sicherheitstag. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung und Schulung – sowohl für aktuelle als auch für künftige E-Scooter-Nutzer, insbesondere jüngere Fahrer, zu Verkehrsregeln und sicheren Fahrtechniken. Verleihfirmen und E-Scooter-Anbieter unterstützen die Durchführung des Programms.
Besucher erwarten Informationsstände sowie ein Übungsparcours, der korrektes Fahrverhalten und Bremsen vermittelt. Zudem soll das Bewusstsein anderer Verkehrsteilnehmer für ein sicheres Miteinander mit elektrischen Zweirädern gestärkt werden. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
Für weitere Informationen steht Ramona Döttling vom Polizeipräsidium Reutlingen direkt zur Verfügung.
Ziel des Sicherheitstags ist es, durch besseres Wissen und verantwortungsvolleres Verhalten der Fahrer die Unfallzahlen zu senken. Da E-Scooter-Unfälle weiterhin ein beständiges Problem darstellen, hoffen die Behörden, dass die Aktion zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt. Die Initiative ist Teil der laufenden Bemühungen, Mobilität und öffentliche Sicherheit in Einklang zu bringen.






