29 June 2026, 06:17

Vier Berliner Hockeyspieler kämpfen bei der Weltmeisterschaft um Ruhm

Berliner Quartett vertritt deutschen Hockey bei Pro League

Vier Berliner Hockeyspieler kämpfen bei der Weltmeisterschaft um Ruhm

Vier in Berlin geborene Hockeyspieler wurden für die deutschen Nationalmannschaften nominiert. Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große werden ihr Land bei den bevorstehenden Wettbewerben vertreten. Die Spieler bringen eine Mischung aus lokaler und internationaler Erfahrung in die Teams ein.

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Die Frauenmannschaft hatte sich bereits für die höchste Spielklasse der Weltmeisterschaft qualifiziert. Dies gelang mit einem 2:1-Sieg gegen China am Donnerstag. Linnea Weidemann führte das Team anschließend zu einem 5:1-Erfolg gegen denselben Gegner und sicherte mit dem vierten Heimsieg in Folge den fünften Platz.

Für die Männer waren die Bedingungen hart. Sie mussten bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius antreten. Dennoch führte Thies Prinz die Mannschaft als Kapitän ins Finale der FIH Pro League, wo sie Spanien mit 2:5 unterlagen und den sechsten Platz belegten.

Lena Micheel, die ihre Karriere beim Zehlendorfer WSV 1888 begann, beschrieb ihre Rückkehr nach Berlin im Nationaltrikot als emotional. Sie und Johannes Große spielen mittlerweile für Vereine in Hamburg. Thies Prinz ist aktuell in der niederländischen Hoofdklasse aktiv und hat eine sofortige Rückkehr in seine Heimatstadt ausgeschlossen. Linnea Weidemann ist die einzige der vier Spieler, die noch immer in Berlin aufläuft.

Alle vier bereiten sich nun auf die Weltmeisterschaft in Belgien im August vor. Ihre Leistungen haben bereits die jüngsten Ergebnisse ihrer Teams geprägt. Das Turnier wird ihre nächste große Herausforderung auf internationaler Bühne sein.

Quelle