Wie Chicks on Speed die Kunstwelt mit interdisziplinären Projekten revolutionierten
Kazim HoffmannWie Chicks on Speed die Kunstwelt mit interdisziplinären Projekten revolutionierten
Das Kunstkollektiv Chicks on Speed hat in der deutschen Kultur nachhaltige Spuren hinterlassen. 1997 in München gegründet, wurde die Gruppe von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse ins Leben gerufen. Ihr Schaffen umfasst zahlreiche kreative Bereiche und erreicht ein internationales Publikum.
Von Anfang an vereinte Chicks on Speed vielfältige künstlerische Ausdrucksformen. Zu ihren Projekten zählen Musik, Malerei, Skulpturen und Collagen. Daneben entstehen Filme, Textildesigns, Body-Art und Performances – eine Verschmelzung verschiedener Disziplinen zu einer einheitlichen Praxis.
Über Auftritte und Ausstellungen hinaus betreibt das Kollektiv künstlerische Forschung. Mit pädagogischen Workshops erweitert es seinen Einfluss über traditionelle Kunstorte hinaus. Im Laufe der Jahre waren ihre Arbeiten in renommierten Institutionen wie dem MoMA PS1 in New York, der Tate Modern in London und der Biennale di Venezia zu sehen.
Zusammenarbeiten mit Künstler:innen wie Peaches haben ihre Reichweite zusätzlich vergrößert. Seit den frühen 2000er-Jahren werden ihre Ausstellungen und Performances in Galerien weltweit gezeigt. Der interdisziplinäre Ansatz der Gruppe prägt bis heute die Debatten über zeitgenössische Kunst.
Chicks on Speed bleibt eine prägende Kraft in der internationalen Kunstszene. Ihre vielfältigen Projekte – von Performances bis zu Workshops – haben ihren Platz in der modernen Kultur gefestigt. Die Arbeiten des Kollektivs werden noch immer in bedeutenden Institutionen ausgestellt und erforscht.






