Wie die WM 2026 Berlin in ein einziges Fußballstadion verwandelt
Berlin ist während der WM 2026 zu einem riesigen Stadion geworden. Die Fußballbegeisterung hat die Stadt erfasst – selbst bei denen, die dem Sport sonst kaum Beachtung schenken. Kathleen Fengler geht diesem Phänomen in ihrer Kolumne Treffer der Woche nach.
Die Autorin hatte einst keinen Bezug zum Fußball. Sie kannte die Regeln kaum und zeigte kein Interesse am Spiel. Doch mit Beginn der Weltmeisterschaft wuchs ihre Neugier.
Sie begann, Spiele zu verfolgen, und schloss sich öffentlichen Übertragungen an. Gespräche über Fußball beherrschten die Eckläden, Balkone und selbst die Unterhaltungen von Menschen, die sich sonst höchstens über das Wetter austauschten. Für die Dauer des Turniers verwandelte sich die Autorin in eine leidenschaftliche Anhängerin des Sports.
Doch als die WM vorbei war, verebbte auch ihr Interesse. Sie kehrte zu ihrer früheren Gleichgültigkeit zurück – ein Beweis für die einzigartige Kraft der Weltmeisterschaft, selbst die unwahrscheinlichsten Fans in ihren Bann zu ziehen.
In der Kolumne Treffer der Woche wird deutlich, wie die WM die Menschen für kurze Zeit durch gemeinsame Begeisterung vereint. Einige Wochen lang bestimmt der Sport die Gespräche und den Alltag. Nach dem Schlusspfiff kehrt der Alltag zurück – und das Fieber klingt ab.






