Wie Krimiserien rechtsextreme Gewalt thematisieren – Diskussion in Wiesbaden
Joachim RoseWie Krimiserien rechtsextreme Gewalt thematisieren – Diskussion in Wiesbaden
Am Donnerstag, dem 7. Mai, findet um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden eine Podiumsdiskussion und ein Drehbuchwettbewerb statt. Die kostenlose Veranstaltung im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimifestivals setzt sich damit auseinander, wie Krimiserien mit rechtsextremer Gewalt und deren gesellschaftlichen Auswirkungen umgehen sollten.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Podiumsdiskussion „Tatort: Rechtsextremismus“, bei der Expert:innen die Rolle von Krimiformaten in der Auseinandersetzung mit Extremismus analysieren. Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios werden ihre Perspektiven zu Themen wie digitaler Radikalisierung und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen einbringen.
Parallel zur Diskussion wird ein Drehbuchwettbewerb präsentiert, bei dem vier Kurzskripte aus über 60 Einsendungen gezeigt werden. Jedes Werk beschäftigt sich mit rechtsextremen Anschlägen oder der Verbreitung extremistischer Ideologien. Die Gewinner:innen des Wettbewerbs werden am folgenden Tag bei der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Die Veranstalter:innen betonen, dass es bei der Veranstaltung nicht nur um Unterhaltung, sondern vor allem um Provokation und Reflexion gehe. Sowohl die Diskussion als auch die Lesungen sollen dazu anregen, über die Möglichkeiten des Storytellings im Umgang mit realen Bedrohungen nachzudenken.
Der Eintritt ist frei, Beginn ist um 18:00 Uhr. Die Preisträger:innen des Drehbuchwettbewerbs werden im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimipreises am darauffolgenden Tag verkündet. Das Festival möchte durch Krimiformate und öffentliche Debatten eine vertiefte Auseinandersetzung mit Extremismus anstoßen.






