WM-Wetten in Halle 4: Von Döner-Einsätzen bis zu Tankfüllungen für den Sieg
Niko CichoriusWM-Wetten in Halle 4: Von Döner-Einsätzen bis zu Tankfüllungen für den Sieg
In Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft eine lebhafte Wettbüro-Atmosphäre entwickelt. Für jedes Spiel werden Dutzende Wetten abgeschlossen – mehr als dreißig pro Partie. Die Einsätze reichen von einem Döner mit Hasan bis hin zu einem vollen Tank Sprit mit Hans.
Die Wettaktivitäten sind so gut organisiert, dass niemand während des Turniers Urlaub nimmt. Vor dem Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao gab es Gebete und zusätzliche Zahlungen in der Hoffnung auf ein günstiges Ergebnis. Nach diesen Bemühungen gewann die Mannschaft mit 7:1.
Die Gesamtkosten für Gebete und Wetten bei diesem Spiel beliefen sich auf 15 Euro. Das Beten, um den Spielausgang zu beeinflussen, ist eine gängige Taktik – auch wenn der Erfolg nie garantiert ist. So wurden etwa beim Spiel Kroatien gegen Ghana 37 einzelne Wetten mit unterschiedlichen Einsätzen platziert.
Historisch gesehen haben religiös geprägte Nationen den WM-Pokal noch nie gewonnen. Trotz hoher Einsätze und kreativer Versuche, die Ergebnisse zu beeinflussen, bleibt der Ausgang ungewiss. Die Wetten gehen weiter, und jedes Spiel zieht neues Interesse und frische Einsätze auf sich.
