07 April 2026, 18:28

Zoll stoppt Schweizer Auto mit 9.400 unversteuerten Zigaretten auf der A5

Plakat mit Wasserpfeife, Marihuanablättern, einer Zigarette und Text, der vor der Verbindung zwischen E-Zigarettengebrauch und anderen Tabakprodukten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen warnt.

Zoll stoppt Schweizer Auto mit 9.400 unversteuerten Zigaretten auf der A5

Routine-Kontrolle auf der A5 bei Weil am Rhein bringt großen Fund unversteuerter Tabakwaren ans Licht

Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle auf der Autobahn A5 in der Nähe von Weil am Rhein wurden große Mengen unversteuerter Tabakprodukte sichergestellt. Am 24. März stoppten Beamte ein Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen und entdeckten fast 9.400 Zigaretten sowie Hunderte illegale Einweg-E-Zigaretten. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich, als Zollbeamte des Amts Lörrach einen 45-jährigen Reisenden an der Ausfahrt Weil am Rhein anhielten. Der Fahrer gab an, von Nordrhein-Westfalen in die Schweiz unterwegs zu sein. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten auf mehrere Kartons mit verschiedenen Waren.

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Bei einer genaueren Überprüfung wurden 9.380 Zigaretten und etwa 350 Einweg-E-Zigaretten gefunden – keine der Ware trug die vorgeschriebenen deutschen Steuerzeichen. Einige der E-Zigaretten enthielten bis zu 22 Milliliter Flüssigkeit und überschritten damit deutlich das seit Juli 2022 geltende gesetzliche Limit von 2 Millilitern. Die Behörden bezifferten die hinterzogenen Tabaksteuern auf rund 3.650 Euro, die sofort fällig wurden.

Der Fall wurde inzwischen an das Zollfahndungsamt Stuttgart in Freiburg weitergeleitet. Gegen den Fahrer wird weiterhin wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt, während die Prüfung der beschlagnahmten Waren andauert.

Der Fund unterstreicht die anhaltenden Kontrollen zur Durchsetzung der deutschen Tabaksteuergesetze, die mittlerweile auch Einweg-E-Zigaretten umfassen. Die Zollbeamten bestätigten, dass die Strafen vor Ort verhängt wurden, während weitere Ermittlungen noch ausstehen. Die Angabe des Fahrers, es handele sich um eine grenzüberschreitende Reise, wird im Rahmen der Untersuchungen überprüft.

Quelle