Ebnet-Kultursommer 2026 setzt auf Barrierefreiheit und künstliche Intelligenz
Niko CichoriusEbnet-Kultursommer 2026 setzt auf Barrierefreiheit und künstliche Intelligenz
Der Freiburger Ebnet-Kultursommer kehrt 2026 mit neuem Programm und barrierearmen Angeboten zurück
Vom 8. Mai bis zum 21. Juni findet das Festival statt – die Termine wurden verschoben, um Überschneidungen mit der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft zu vermeiden. Erstmals gibt es Veranstaltungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS), ergänzt durch ein buntes Programm aus Konzerten, Lesungen und Debatten über künstliche Intelligenz.
Der Großteil der Veranstaltungen wird in der Kulturscheune auf Schloss Ebnet stattfinden. Die Ausgabe 2026 setzt einen starken Fokus auf kulturelle Vielfalt und innovative Formate zur Publikumseinbindung. Neue Partnerschaften, darunter mit dem Experimentalstudio des SWR, bringen experimentelle Performances und Klangkunst ins Programm.
Drei Freiburger Schulen beteiligen sich mit einem Märchenprojekt am Festival. Neben klassischen Formaten gibt es mehrere Premieren, darunter Veranstaltungen mit DGS-Begleitung. Das Programm umfasst zudem Vorträge, Livemusik und eine eigene Veranstaltung zu den Auswirkungen künstlicher Intelligenz.
Durch die Vorverlegung des Festivals erhoffen sich die Veranstalter größere Besucherzahlen vor der Hauptreisezeit. Die DGS-Angebote sind eine Neuheit beim Ebnet-Kultursommer und verbessern die Zugänglichkeit für gehörlose und hörbehinderte Gäste.
Das sechs Wochen dauernde Festival 2026 verbindet bewährte und experimentelle Formate. Mit Gebärdensprach-Veranstaltungen, Schulkooperationen und einer thematischen KI-Diskussion spiegelt das Programm den Anspruch an mehr Inklusion und zeitgemäße Themen wider. Tickets und weitere Details sollen Anfang 2026 bekannt gegeben werden.






